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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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18. Februar 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

  • Soziale Medien und Aufmerksamkeits­entwicklung bei Kindern: Neue Lang­zeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion
  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
    Information Retrieval neu gestalten
  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
    Europas nächste Regulierungsdebatte
  • KI und Journalismus:
    Neue Machtverschiebungen
    im Markt für Nachrichteninhalte
  • Print ist tot, es lebe Print!
u.v.m.
  fachbuchjournal

Deutsche halten Wissenschaft für einen Jobmotor

Wissenschaftsbarometer zeigt Einstellung der Deutschen zu Forschung
Wanka: "Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft macht uns erfolgreich"

Eine Mehrheit der Deutschen spricht der Forschung großen wirtschaftlichen Nutzen zu. Dies geht aus dem Wissenschaftsbarometer 2015 hervor - einer repräsentativen Umfrage, die die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) in Auftrag gegeben hat. 56 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, Investitionen in die Grundlagenforschung seien eine der besten Möglichkeiten, um Arbeitsplätze zu schaffen. Auch die Zusammenarbeit von öffentlichen Forschungseinrichtungen mit Unternehmen sehen die Menschen sehr positiv: 78 Prozent geben an, diese Kooperation bringe für die Wissenschaft eher Vorteile.

"Gerade wegen seiner guten Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft ist Deutschland so erfolgreich. Sie hilft, aus Forschung Ergebnisse zu machen, die praktisch eingesetzt werden und das Leben der Menschen verbessern", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. "Die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre ist dabei entscheidend. Dafür gibt es in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft Spielregeln, die sich bewährt haben. Und längst sprechen die Hochschulen mit den Unternehmen auf Augenhöhe."

Hoch ist beim Umfrageergebnis auch der Anteil derjenigen, die sich für einen stabilen Forschungsetat aussprechen: 52 Prozent sagen, die Mittel für Forschung sollten auch dann nicht gekürzt werden, wenn die Staatsausgaben insgesamt reduziert werden müssten - zum Beispiel um Schulden zu vermeiden. Ein persönliches Interesse an Themen aus der Wissenschaft bekunden 36 Prozent der Interviewten. In der Gruppe der Befragten mit Abitur und Hochschulabschluss sind 63 Prozent interessiert an Themen aus Wissenschaft und Forschung. Einen größeren Einfluss der Wissenschaft auf die Politik wünscht sich eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland: 54 Prozent geben an, der Einfluss der Wissenschaft auf die Politik sei nach ihrer Meinung zu gering.

Das Wissenschaftsbarometer 2015 basiert auf rund 1000 Telefoninterviews, die TNS Emnid in der Zeit vom 30. Juni bis zum 4. Juli 2015 im Auftrag von Wissenschaft im Dialog durchgeführt hat.

www.wissenschaftsbarometer.de