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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

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BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Bayerischer Bibliotheksplan beschlossen

Planungspapier für Ausbau in Bayern

Der Vorstand des BBV, v.l.n.r. Stellv. Vorsitzende Sabine Lutz, Evelyn Leippert-Kutzner, 1. Vorsitzender Bernd Sibler, Dr. Klaus Ceynowa, Ralph Deifel, Ralf Brugbauer, Jens Renne

Unter Federführung von Staatssekretär Bernd Sibler, MdL, waren in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen worden, den bayerischen öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken eine Vision für die Zukunft aufzuzeigen. Am vergangenen Dienstag (21.6.16) hat das Bayerische Kabinett nun den Bayerischen Bibliotheksplan beschlossen. Darin werden die wesentlichen Leistungsfelder der bayerischen Bibliotheken aller Fachrichtungen dargestellt sowie Zukunftsperspektiven, Stärken und Entwicklungsbedarfe aufgezeigt.

Um die rund 2000 Bibliotheken im Freistaat weiter zu fördern, sieht das Kabinett sich selbst, aber auch die kommunalen Träger in der Pflicht. Gerade das Medienangebot in den öffentlichen Bibliotheken in den Gemein-den und Städten hat gegenüber den führenden Ländern im Norden Europas noch deutlichen Nachholbedarf.

Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle: „Mit dem Bayerischen Bibliotheks-plan haben wir nun ein hervorragendes Konzept, das die zentralen Aufgabenfelder der bayerischen Bibliotheken identifiziert und richtungsweisend für die Weiterentwicklung der bayerischen Bibliothekslandschaft ist. Bayern besitzt eine im bundesweiten Vergleich äußerst leistungsstarke Bibliothekslandschaft. Die rund 2.000 bayerischen Bibliotheken stehen als Serviceeinrichtung allen Bürgern offen und können so einen wichtigen Beitrag bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft leisten. Hierzu gehören etwa die Förderung lebensbegleitenden Lernens, die Integration von Menschen mit verschiedenem kulturellem Hintergrund oder die digitale Transformation aller Lebensbereiche.“

Staatssekretär Bernd Sibler, zugleich 1. Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbandes, ergänzt: „Der Bayerische Bibliotheksplan nimmt die gesamte Vielfalt der Aufgaben der öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken in Bayern in den Blick: von der Bewahrung des schriftlichen Kulturerbes bis zu den digitalen Angeboten, von den Leistungen der Bibliotheken für Wissenschaft, Forschung und Lehre ebenso wie für die Förderung von Lesefähigkeit und Lesebegeisterung von Kindern und Jugendlichen. Auch der Beitrag der Bibliotheken zur Wahrung der Chancengleichheit in Stadt und Land durch die zahlreichen breitenwirksamen Angebote spielt eine wichtige Rolle.“

Der Bayerische Bibliotheksplan wurde vom Bayerischen Bibliotheksverband unter Mitwirkung der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, des St. Michaelsbundes, Landesverband Bayern e.V., der Bayerischen Staatsbibliothek und der bayerischen Universitäts- und Hochschulbibliotheken erarbeitet.

Im Bayerischen Bibliotheksverband (BBV) sind 209 Bibliotheken aller Sparten und Größen zusammengeschlossen. Universitäts- und Hochschulbibliotheken finden hier ebenso ihre Vertretung wie Spezialbibliotheken, Stadt- und Gemeindebüchereien.

Die Druckfassung des Bibliotheksplans wird in den kommenden Wochen vorbereitet und eines der Kernthemen des Bayerischen Bibliothekstages vom 5. bis 6. Oktober 2016 an der Universität Passau sein.

 

Der Vorstand des BBV, v.l.n.r. Stellv. Vorsitzende Sabine Lutz, Evelyn Leippert-Kutzner, 1. Vorsitzender Bernd Sibler, Dr. Klaus Ceynowa, Ralph Deifel, Ralf Brugbauer, Jens Renne