28. Februar 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

MEDIEN | ZEITUNGEN

  • Neue Zürcher Zeitung
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Hannoverscher Anzeiger

LANDESKUNDE

    Japan

VERLAGE

  • Schott Music Group
  • S. Fischer
  • 75 Jahre Evangelische Verlagsanstalt

BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

FIZ Karlsruhe verstärkt seine Forschungsaktivitäten

Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beruft FIZ Karlsruhe zum Wintersemester 2016 den ausgewiesenen Informatikwissenschaftler Prof. Dr. Harald Sack. Er wird an dem Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur den neu geschaffenen Bereich „Information Service Engineering“ leiten.

Die Forschung bei FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur wird mit Nachdruck ausgebaut. Nach der Berufung der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Franziska Boehm für den ebenfalls neugeschaffenen Bereich „Immaterialgüterrechte in verteilten Informationsinfrastrukturen“, die bereits zum Wintersemester 2015/16 aus Münster nach Karlsruhe wechselte, nahm nun auch Prof. Dr. Harald Sack seinen Ruf an. Zuvor war er viele Jahre als Senior Researcher am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam tätig. Auf Grund seiner Expertise ist er die ideale Besetzung, bei FIZ Karlsruhe den neuen Bereich Information Service Engineering aufzubauen, in dessen Fokus Modelle und Methoden zur Entwicklung und Bereitstellung von Informationsdiensten stehen. Mit diesem neuen Forschungsschwerpunkt ergänzt FIZ Karlsruhe auf konsequente Weise sein bisheriges Forschungs-, Dienstleistungs- und Produktportfolio und trägt damit der aktuellen Dynamik des Digitalen Wandels Rechnung: Daten und Informationen ebenso wie die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsabläufen und Prozessen verändern signifikant die Anforderungen, die Kunden und Nutzer an moderne Informations-Services stellen.  

In Zeiten riesiger Datenmengen (Big Data) gilt es, im Meer von Daten gezielt die Informationen aufzuspüren, die im Wortsinne einen Wert für die Forschung darstellen. Damit dies gelingen kann, müssen die Daten zunächst intelligent erschlossen werden. Nur so ist es möglich, die gesuchten Informationen auch in verschiedenartigen und verteilten Datenquellen aufzufinden. Im besten Fall werden sogar Informationen gefunden, die nicht explizit gesucht wurden, die aber das Gesuchte inhaltlich ergänzen und in unmittelbarem Zusammenhang dazu stehen. Die Suchergebnisse werden auf diese Weise tatsächlich wertvoller.  

An diesem Problemfeld setzt die Forschung von Informatikwissenschaftler Prof. Dr. Sack an. Er entwickelt Verfahren für semantische Analysen nicht nur für Texte, sondern auch für multimediale Inhalte, sowie semantische und explorative Suchverfahren. Zum kommenden Sommersemester wird Prof. Sack Lehrveranstaltungen am KIT anbieten, aktuell läuft sein offener Online-Kurs „Linked Data Engineering“ am Hasso-Plattner-Institut (https://open.hpi.de/), über seine Aktivitäten informiert er auch bei Twitter (https://twitter.com/lysander07).  

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe bei FIZ Karlsruhe. Forschung und Anwendung werden hier eng miteinander verknüpft“, sagt Prof. Dr. Sack über sein neues berufliches Umfeld. „Es ist wichtig“, so Sabine Brünger-Weilandt, Geschäftsführerin und Direktorin von FIZ Karlsruhe, „dass die immer dynamischere Entwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen forschungsbasiert fortschreitet. Deshalb freue ich mich außerordentlich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Sack. Seine Forschungsfelder passen perfekt zu uns.“