20. Mai 2022
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

OldMapsOnline – Historische Karten mobil nutzen

Georeferenzierung durch Crowdsourcing

OldMapsOnline ist weltweit die wichtigste und mit rund 385.000 Dokumenten größte Plattform für digitalisierte historische Karten.

Sie enthält nun auch über 1.100 Digitalisate der ETH-Bibliothek: Die meisten dieser Kartenblätter decken Städte und Regionen in der Schweiz im Zeitraum zwischen 1750 bis 1900 ab. Mittels der thematischen und topografischen Karten lassen sich Entwicklungen, Ereignisse und Gegebenheiten vergangener Jahrhunderte nachvollziehen.

Mit der dazu gehörigen App „Old Maps Online“ können die Karten auch auf mobilen Geräten genutzt werden.

Darüber hinaus ist es möglich, die Karten über den Georeferencer präzis zu verorten und in GIS-Programmen weiter zu verarbeiten.

Über OldMapsOnline kann sich jeder an dieser Georeferenzierung im Crowdsourcing-Verfahren beteiligen: Hierfür klickt man bei einer über die Plattform gefundenen Karte der ETH-Bibliothek auf „View as Overlay“ und wird automatisch zum Georeferencer weitergeleitet. Wurde die Karte bereits georeferenziert, erscheint sie nun als Overlay. Ansonsten ist die Nutzerin bzw. der Nutzer eingeladen, die Karte selber zu verorten.

Ein Beispiel für eine erfolgreich georeferenzierte Karte lässt sich hier finden (Plan der Stadt Bern, ca. 1880):

http://www.oldmapsonline.org/map/eth/7193102
http://eth.georeferencer.com/id/7193102

Sämtliche Karten sind auch im Wissensportal der ETH-Bibliothek und auf der Plattform e-rara.ch recherchierbar.