20. Mai 2022
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

Koordiniertes Förderprogramm von Bund und Ländern zum Forschungsdatenmanagement nötig

Die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI) begrüßt die Empfehlungen des Rates für Informationsinfrastrukturen (RfII) zum Forschungsdatenmanagement in Deutschland und empfiehlt ein koordiniertes Förderprogramm von Bund und Ländern.

Die Digitalisierung in Forschung und Lehre führt zu einem rasanten Wachstum an digitalen Forschungsdaten. Das Management dieser Daten ist eine große Herausforderung für wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland. Die langfristige Speicherung und die möglichst offene Zugänglichmachung von wissenschaftlichen Daten eröffnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vielfältige Chancen bei der Bearbeitung aktueller Forschungsfragen.

Die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI) begrüßt die Empfehlungen des Rates für Informationsinfrastrukturen (RfII) zum Forschungsdatenmanagement in Deutschland. Die RfII-Empfehlungen, die im Auftrag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) erarbeitet wurden, beschreiben den Handlungsbedarf für das deutsche Wissenschaftssystem umfassend. U.a. wird die Schaffung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) vorgeschlagen sowie die Bedeutung der nachhaltigen Finanzierung von Forschungsdateninfrastrukturen betont.  

Als überregionaler Zusammenschluss von wissenschaftlichen Bibliotheken, Medienzentren, Rechenzentren und Fachgesellschaften legt DINI jetzt ein Positionspapier zu den RfII-Empfehlungen vor. In diesem wird der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) empfohlen, ein koordiniertes Förderprogramm von Bund und Ländern auf den Weg zu bringen, damit die Herausforderungen des Forschungsdatenmanagements an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen zügig aufgegriffen werden können.

DINI erklärt sich bereit, die anstehenden Aufgaben und Konsequenzen der RfII-Empfehlungen mit den Fachdisziplinen, den Bibliotheken, Rechen- und Medienzentren aktiv aufzugreifen und deren Umsetzung kontinuierlich zu begleiten, zu vernetzen und zu koordinieren.

URL des DINI-Positionspapiers:
https://dini.de/fileadmin/docs/DINI-Stellungnahme-RfII-2017.pdf