27. Mai 2022
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

„Handbuch Literatur & Psychoanalyse“ erscheint bei De Gruyter

Das bei De Gruyter erschienene „Handbuch Literatur & Psychoanalyse“ gibt auf 800 Seiten umfassend über die systematische und historische Dimension der engen Beziehungen zwischen Literatur und Psychoanalyse Auskunft. Es bilanziert damit erstmals ein literatur- und kulturwissenschaftliches Forschungsfeld, das innerhalb der Geisteswissenschaften von herausragender Bedeutung ist. Studierenden und Wissenschaftlern wird so der Zugang zu einer komplexen Debatte erleichtert.

Die Artikel des Handbuchs gelten insbesondere der Literatur als dem Gegenstand der Psychoanalyse und dem psychoanalytischen Wissen der Literatur. Ausführlich aufbereitet werden auch die literarischen Dimensionen der Psychoanalyse und das Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Kultur- bzw. Literaturwissenschaft.

Die Literatur spielte für Sigmund Freud zeitlebens eine große Rolle. Seit den Anfängen der Psychoanalyse war es die Literaturforschung, die die Verbindung zwischen Literatur und Psychoanalyse stiften half. Den Nationalsozialisten war die Psychoanalyse suspekt: Zu den Folgen der NS-Kulturvernichtungspolitik gehört eine Verspätung der Rezeption der Psychoanalyse in Deutschland. So gelang erst in den 1970er Jahren eine Neuaneignung der Werke Freuds. Heute ist die psychoanalytische Theorie ein fester Bestandteil des literatur- und kulturwissenschaftlichen Kanons.

Der Band enthält Beiträge von international renommierten Wissenschaftlern wie Mladen Dolar (zur Poststrukturalistischen Theorie), Barbara Hahn (zur Traumliteratur) und John T. Hamilton (zur Nachkriegsliteratur). Herausgeber des Kompendiums sind Frauke Berndt (Universität Zürich) und Eckart Goebel (Universität Tübingen). Das „Handbuch Literatur & Psychoanalyse“ erscheint als fünfter Band der Reihe Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie (hrsg. von Claudia Benthien, Ethel Matala de Mazza und Uwe Wirth). Sie wurde 2014 mit dem „Handbuch Literatur & Visueller Kultur“ begonnen.

Eine Präsentation der Neuerscheinung findet am 23. Oktober von 16.30 Uhr bis 18 Uhr anlässlich der internationalen Konferenz „Paradigmatic Figures of Psychoanalysis“ an der Universität Zürich statt.

www.degruyter.com