24. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Bericht zur Lage der Bibliotheken 2020/2021

„Die positive Entwicklung von Bibliotheken als Innovationstreiber darf nicht durch Sparmaßnahmen
in Folge der Pandemie gefährdet werden.“

Die Corona-Pandemie bestimmt in diesem Jahr maßgeblich die Arbeit von Bibliotheken. Dank ihrer zahlreichen Online-Services konnten Bibliotheken die Bürger*innen auch während des pandemiebedingten Lockdowns weiter mit Medien, Bildungsangeboten und Informationen versorgen. In dieser Situation wurden rasch zusätzlich viele neue digitale – kontaktarme – Bibliotheksangebote geschaffen. Dass Bibliotheken mit als erste Einrichtungen wieder öffnen durften, unterstreicht ihre Bedeutung für die Bürger*innen in Kommunen und Städten.

Der diesjährige „Bericht zur Lage der Bibliotheken“ befasst sich schwerpunktmäßig mit den Folgen der Corona-Pandemie. Derzeit ist nicht abzusehen, wie sich die finanzielle Situation der Kommunen und damit der Stadt- und Gemeindebibliotheken kurz- und mittelfristig entwickeln wird. Daher ist ein Fazit des Berichts, dass die Bewältigung der finanziellen Belastungen der Corona-Pandemie die Teilhabe der Bürger*innen an Bildung und Kultur sowie die Vermittlung von Informations- und Digitalkompetenz zu beinträchtigen droht, wenn die Bibliotheken nicht ausreichend finanziert und massive Einsparungen zu erwarten sind.

Weitere Themen des Berichts zur Lage sind u.a. der digitale Wandel in Bibliotheken, der Beitrag von Bibliotheken zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele, der wachsende Bedarf an Infrastrukturen für Forschungsdaten sowie die Stärkung von Bibliotheken als Einrichtungen der Medienbildung.

Dazu Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv): „Mit der Erfüllung ihres Bildungs- und Kulturauftrags leisten Bibliotheken einen elementaren Beitrag zum demokratischen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Dies gilt in besonderer Weise für Krisen, wie wir sie gegenwärtig mit Corona erleben. Denn Bibliotheken tragen dazu bei, die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie zu überwinden, indem sie Menschen dabei unterstützen, sich weiterzubilden, auszutauschen und zu informieren. Die positive Entwicklung von Bibliotheken als attraktive „Dritte Orte“ und kompetente Innovationstreiber darf nicht durch Sparmaßnahmen als Folge der Pandemie zunichte gemacht werden. Gerade jetzt brauchen wir leistungsstarke Bibliotheken – für Bildungsgerechtigkeit und Teilhabechancen aller.“

Der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2020/2021“ kann hier heruntergeladen werden:
https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/publikationen/Bericht_zur_Lage_2020__2021_WEB.pdf