25. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Unverhoffte Funde und prächtige Exlibris –
Die Badische Landesbibliothek schließt VD 17-Nachweis ab

Bei ihrer Zerstörung im Kriegsjahr 1942 verlor die Badische Landesbibliothek nahezu ihren gesamten Bestand an Druckschriften – damals rund 367.000 Bände. Bereits seit der Zeit vor dem Kriegsende bemüht sich die Badische Landesbibliothek, die verlorenen Bestände im Bereich der Alten Drucke zu ersetzen. Mittlerweile kam auf diese Weise wieder eine Sammlung von 33.000 Drucken aus der Zeit vor 1800 zusammen.

Bislang waren diese Drucke lediglich in den allgemeinen Katalogsystemen nachgewiesen und nur in Einzelfällen an die jeweiligen Verzeichnisse deutscher Drucke gemeldet. Im Jahr 2018 hat die Badische Landesbibliothek daher damit begonnen, ihre einschlägigen Bestände systematisch an die VD-Datenbanken zu melden. Den Anfang machten die rund 3.500 Drucke des 17. Jahrhunderts. Während rund ein Drittel dieser Titel maschinell aus dem K10plus in das VD17 über-führt werden konnte, musste der größte Teil der Sammlung händisch überprüft und ggf. angesigelt bzw. neu erfasst werden. Im Januar 2021 wurden die Arbeiten abgeschlossen: Insgesamt sind nun 2.829 Drucke der Badischen Landesbibliothek im VD17 nachgewiesen. Für 351 Exemplare davon war die Badische Landesbibliothek zudem Ersterfasserin. Diese Titel wurden vollständig digitalisiert und können über die Digitalen Sammlungen der BLB eingesehen werden.

Ein großer Teil der nun erstmals im VD17 nachgewiesenen Drucke stammt dem Sammlungsprofil der Badischen Landesbibliothek entsprechend aus oberrheinischen Druckorten. Prominent vertreten sind etwa Basel und Straßburg sowie die Universitätsstädte Heidelberg und Freiburg. Aber auch überregional oft weniger wahrgenommene Pressen aus Durlach, Überlingen oder Konstanz sind darunter. Die Arbeit im Projekt brachte zudem immer wieder besondere Funde hervor, von künstlerisch besonders schön gestalteten Exlibris bis hin zu unverhofften Inhalten: So enthielt ein ansonsten unscheinbarer Sammelband geschlagene 70 Einzeltitel in Form von Nekrologen, die alle einzeln zu katalogisieren waren.

www.blb-karlsruhe.de