27. November 2022
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 7/2022 (Oktober 2022) lesen Sie u.a.:

  • Aus Informations­kompetenz wird Digital Literacy
  • Neue Chance für Chatbots in Bibliotheken?
  • Enterprise Search bleibt eine Herausforderung für Unternehmen
  • Die führenden Wissenschaftsverlage
    haben ihre Geschäftsmodelle
    an Open Access angepasst
  • Empfehlungen, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zu stärken
  • Zum Wert von Informationen
  • Internet Economy Report 2022:
    Europa droht digital den Anschluss
    an die USA und China zu verlieren
  • Weiterverkauf von E-Books mittels NFTs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 5 / 2022

AUSSTELLUNGEN

  • Islam in Europa 1000–1250
  • Die Normannen

AUTOBIOGRAFIE
Uwe Wesel: Wozu Latein, wenn man gesund ist? Ein Bildungsbericht

RECHT
Jura für Nichtjuristen | Strafrecht | Strafvollzug | Straßen- und Schienenwegerecht | Zivilprozessrecht | Insolvenzrecht | Notarrecht

BIOGRAFIEN

PSYCHOLOGIE

MEDIZIN | GESUNDHEIT

BETRIEBSWIRTSCHAFT

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Unverhoffte Funde und prächtige Exlibris –
Die Badische Landesbibliothek schließt VD 17-Nachweis ab

Bei ihrer Zerstörung im Kriegsjahr 1942 verlor die Badische Landesbibliothek nahezu ihren gesamten Bestand an Druckschriften – damals rund 367.000 Bände. Bereits seit der Zeit vor dem Kriegsende bemüht sich die Badische Landesbibliothek, die verlorenen Bestände im Bereich der Alten Drucke zu ersetzen. Mittlerweile kam auf diese Weise wieder eine Sammlung von 33.000 Drucken aus der Zeit vor 1800 zusammen.

Bislang waren diese Drucke lediglich in den allgemeinen Katalogsystemen nachgewiesen und nur in Einzelfällen an die jeweiligen Verzeichnisse deutscher Drucke gemeldet. Im Jahr 2018 hat die Badische Landesbibliothek daher damit begonnen, ihre einschlägigen Bestände systematisch an die VD-Datenbanken zu melden. Den Anfang machten die rund 3.500 Drucke des 17. Jahrhunderts. Während rund ein Drittel dieser Titel maschinell aus dem K10plus in das VD17 über-führt werden konnte, musste der größte Teil der Sammlung händisch überprüft und ggf. angesigelt bzw. neu erfasst werden. Im Januar 2021 wurden die Arbeiten abgeschlossen: Insgesamt sind nun 2.829 Drucke der Badischen Landesbibliothek im VD17 nachgewiesen. Für 351 Exemplare davon war die Badische Landesbibliothek zudem Ersterfasserin. Diese Titel wurden vollständig digitalisiert und können über die Digitalen Sammlungen der BLB eingesehen werden.

Ein großer Teil der nun erstmals im VD17 nachgewiesenen Drucke stammt dem Sammlungsprofil der Badischen Landesbibliothek entsprechend aus oberrheinischen Druckorten. Prominent vertreten sind etwa Basel und Straßburg sowie die Universitätsstädte Heidelberg und Freiburg. Aber auch überregional oft weniger wahrgenommene Pressen aus Durlach, Überlingen oder Konstanz sind darunter. Die Arbeit im Projekt brachte zudem immer wieder besondere Funde hervor, von künstlerisch besonders schön gestalteten Exlibris bis hin zu unverhofften Inhalten: So enthielt ein ansonsten unscheinbarer Sammelband geschlagene 70 Einzeltitel in Form von Nekrologen, die alle einzeln zu katalogisieren waren.

www.blb-karlsruhe.de