25. Mai 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

9. Treffen des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs:
Generaldirektorin Schneider-Kempf mit Ehrenvorsitz geehrt

Am 19.05.2021 wurde Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, zur Ehrenvorsitzenden des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs ernannt. Am 18. und 19. Mai 2021 fand das 9. Treffen dieses binationalen Fachgremiums statt, welches sich mit der Nutzbarmachung von kriegsbedingt verlagerten Bibliotheksbeständen in Russland für die internationale Forschung und Wissenschaft befasst. Die 45 Vertreterinnen und Vertreter von 13 national und international bedeutenden Bibliotheken in Russland und in Deutschland bedankten sich mit dieser Ehrung bei Generaldirektorin Schneider-Kempf für ihr langjähriges Engagement für die partnerschaftliche Zusammenarbeit beider Seiten. Barbara Schneider-Kempf wird am 30. Juni 2021 in den Ruhestand treten.

Im Jahr 2009 wirkte Schneider-Kempf als Vertreterin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gemeinsam mit der Kulturstiftung der Länder wesentlich an der Etablierung dieses Gremiums mit und fungierte fortan als Sprecherin der deutschen Seite, auf russischer Seite hat diese Funktion der Direktor der Russischen Staatsbibliothek, Vadim Duda, inne.

Es ist das Ziel des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs, DRBD, die in russischen Bibliotheken vorhandenen, kriegsbedingt verlagerten Bestände deutscher Institutionen zu digitalisieren und zu katalogisieren, öffentlich zugänglich zu machen und dauerhaft zu erhalten. Dafür sind beispielsweise Digitalisierungsprojekte zur virtuellen Zusammenführung von kriegsbedingt getrennten Sammlungen geplant. Darüber hinaus soll der DRBD in Deutschland laufende Projekte zur Erforschung von NS-Kulturgüterraub auch in russischen Fachkreisen bekannt machen, dies unter anderem durch in den letzten Jahren mehrfach erfolgte Restitutionen von Beständen an die rechtmäßigen Eigentümer in Russland.

Die Treffen des DRBD finden abwechselnd in Deutschland und Russland statt, bisher bereits u. a. in Walentinowka bei Moskau, Berlin, Perm, Leipzig und Saratow. Das 9. Treffen fand online statt, organisiert wurde dies in Petrosawodsk.