5. Dezember 2022
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 8/2022 (Nov./Dez. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Wohin entwickelt sich das Peer-Review-Verfahren?
  • Entwicklung eines Leitfadens für Lehrkräfte zur Evaluierung von Fachzeitschriften
  • Studie zum Vertrauen in das globale Wissenschaftssystem
  • Globale Digital-Trends
  • Globaler Open-Access-Zeitschriftenmarkt hat auch 2021 von COVID-19 profitiert
  • EBSCO prognostiziert für 2023 verhältnismäßig moderate Steigerungen bei den Zeitschriftenpreisen
  • Open Science ist kein Selbstläufer
  • „Prominente“ Verzerrungen
    beim Peer-Review-Verfahren
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2022

KUNST | FOTOGRAFIE
Utopie auf Platte

LANDESKUNDE

  • Letzte Geheimnisse des Orients
  • Russland | Putin

PHILOSOPHIE
Ökonomie bei Platon

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Alexander von Humboldt:
Geographie der Pflanzen

RECHT
Staatsrechtslehrer | Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Verwaltungsrecht | Insolvenzrecht | Steuerrecht | Umwelt- u. Planungsrecht | Zivilprozessrecht | Bürgerliches Recht | Schuldrecht

VERLAGE
150 Jahre Harrassowitz

BIOGRAFIEN
Frauenspuren

uvm

Drittmittelvergabe: ein teures Lotteriespiel

Aktive und ehemalige Mitglieder der Jungen Akademie aus der Arbeitsgruppe Wissenschaftspolitik üben Kritik am gängigen Vergabesystem von wissenschaftlichen Fördergeldern und bieten Optimierungsansätze

Zahlreiche aktuelle Förderprogramme der Wissenschaftslandschaft sind für die Beantragenden mit hohem Ressourcenaufwand bei geringen Erfolgsaussichten verbunden und haben dadurch einen oft überraschend geringen Nutzen für die Wissenschaft als Ganzes. Zu diesem Ergebnis kommen aktive und ehemalige Mitglieder der Jungen Akademie im Rahmen eines Projekts der Arbeitsgruppe Wissenschaftspolitik. Ihre Ergebnisse sind am 31.01.2022 im wissenschaftlichen Journal Nature Human Behaviour erschienen (https://www.nature.com/nathumbehav/).

Die Autor*innen zeigen in ihrer Publikation, dass viele Förderprogramme aufgrund einer Kombination aus hohem Aufwand und geringer Erfolgsquote oft ähnlich viele Ressourcen der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Form von Arbeitsstunden abziehen wie sie durch die Vergabe von Fördergeldern wieder ausschütten. Der Aufwand für detaillierte Anträge und Begutachtungen wird dabei nur sehr eingeschränkt dem Anspruch gerecht, die vorgeschlagenen Forschungsprojekte zuverlässig in eine Rangfolge ihrer Forschungsqualität zu stellen.

https://idw-online.de/de/news787567