13. Juli 2024
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2024 (Juni-Juli 2024) lesen Sie u.a.:

  • Forensische Szien­to­metrik (FoSci) – Wäch­ter der wissen­schaftlichen Integrität
  • NIST Research Data Framework 2.0: Zukunftsweisendes Werkzeug für das Forschungsdatenmanagement
  • Artificial Intelligence in the News: How AI Retools, Rationalizes, and Reshapes Journalism and the Public Arena
  • Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem
  • The Use Case Observatory:
    Dreijährige Analyse der wirtschaftlichen, staatlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen von Open Data
  • Die Aufteilung der Kosten einer Volltextdatenbank auf die enthaltenen Zeitschriften: Sechs Methoden
  • Flexibles Arbeiten im Bibliotheksbereich: in die Zukunft und darüber hinaus
  • Die Zukunft der Wissenschaftlichen Monografien: Neue Geschäftsmodelle und der Einfluss der Politik
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Digitalbranche hält Preise trotz steigender Kosten weitgehend stabil

Bislang wurden im Schnitt erst 17 Prozent der Kostensteigerungen weitergereicht –
nur halb so viel wie in der Gesamtwirtschaft

Die Digitalbranche hat mit höheren Einkaufspreisen für Energie, Rohstoffe, Vormaterialien und Bauteilen zu kämpfen. Sie gibt diese steigenden Kosten bislang aber nur im Ausnahmefall an ihre Kundinnen und Kunden weiter. Die Unternehmen der IT und Telekommunikation geben im Durchschnitt an, erst rund 17 Prozent der höheren Kosten weitergereicht zu haben. Die Digitalunternehmen sind damit sehr viel zurückhaltender als die Gesamtwirtschaft, wo 34 Prozent der Kostensteigerungen weitergegeben werden. Das zeigt der Bitkom-ifo-Digitalindex.

„Alles wird teurer, in der IT und Telekommunikation aber bleiben die Preise weitgehend stabil. Die Digitalbranche ist sehr zurückhaltend mit Preiserhöhungen und setzt stattdessen auf mehr Effizienz und höhere Produktivität. Das ist eine gute Nachricht für die Kunden, senkt allerdings die Margen und engt damit den Spielraum für Investitionen ein“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Auch in Zukunft wollen die Unternehmen der digitalen Wirtschaft steigende Kosten vergleichsweise zurückhaltend einpreisen. In den kommenden sechs Monaten wird die Digitalbranche voraussichtlich rund 35 Prozent der Kostensteigerungen in Preiserhöhungen übersetzen, in der Gesamtwirtschaft sind es 50 Prozent.

Gründe für die in der Digitalbranche geringe Preisdynamik sind vor allem der Wettbewerbsdruck (66 Prozent), langfristige Vertragsbindungen (56 Prozent) und eine ohnehin schon schwächere Nachfrage und geringere Zahlungsbereitschaft (32 Prozent). Für 9 Prozent der Unternehmen ist der administrative Aufwand für Preisanpassungen bislang zu hoch. 3 Prozent können die Preise nicht selbst festlegen, etwa aufgrund regulatorischer Eingriffe.

Der aktuelle Bitkom-ifo-Digitalindex zeigt, dass die Geschäfte in der Digitalbranche im Oktober wieder etwas besser liefen als im September, die Aussichten für die kommenden Monate indes noch stärker von Unsicherheiten geprägt sind.

Hinweis zur Methodik: Die Angaben basieren auf der monatlichen ifo Konjunkturumfrage. Berücksichtigt werden Daten der Digitalbranche, die sich aus Unternehmen der Sektoren Verarbeitendes Gewerbe, Handel und Dienstleistungssektor zusammensetzt. Dazu zählen Hersteller von IT und Kommunikationstechnik, Unterhaltungselektronik, Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen, Telekommunikationsdiensten sowie der Groß- und Einzelhandel mit ITK. Gewichtet wird nach Anzahl der Beschäftigten. Die Befragung wurde im Oktober 2022 durchgeführt.