14. Juli 2024
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Essentials

In der Ausgabe 4/2024 (Juni-Juli 2024) lesen Sie u.a.:

  • Forensische Szien­to­metrik (FoSci) – Wäch­ter der wissen­schaftlichen Integrität
  • NIST Research Data Framework 2.0: Zukunftsweisendes Werkzeug für das Forschungsdatenmanagement
  • Artificial Intelligence in the News: How AI Retools, Rationalizes, and Reshapes Journalism and the Public Arena
  • Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem
  • The Use Case Observatory:
    Dreijährige Analyse der wirtschaftlichen, staatlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen von Open Data
  • Die Aufteilung der Kosten einer Volltextdatenbank auf die enthaltenen Zeitschriften: Sechs Methoden
  • Flexibles Arbeiten im Bibliotheksbereich: in die Zukunft und darüber hinaus
  • Die Zukunft der Wissenschaftlichen Monografien: Neue Geschäftsmodelle und der Einfluss der Politik
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Preis für digitales Miteinander: Sechs Nominierte auf der Shortlist

  • Hochkarätige Jury, u. a. mit Bundes-CIO Dr. Markus Richter, Mario Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Hacker School Geschäftsführerin Dr. Julia Freudenberg, nominiert aus 200 Bewerbungen sechs Projekte
  • Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger am 05. Juni 2024; Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro

Berlin – Der Preis für digitales Miteinander zeichnet Projekte aus, die digitale Teilhabe in der Gesellschaft stärken oder digitale Technologien auf innovative Weise für das Gemeinwohl einsetzen. Heute gab die Initiative „Digital für alle“ die Projekte bekannt, die es auf die Shortlist geschafft haben. Insgesamt sind rund 200 Bewerbungen in den Kategorien „Digitale Teilhabe“ und „Digitales Engagement“ eingegangen. Der Preis ist je Kategorie mit 5.000 Euro dotiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 05. Juni 2024 unter www.digital-miteinander.de bekannt gegeben und am 07. Juni 2024, dem bundesweiten Digitaltag, im offiziellen Livestream des Aktionstags gewürdigt.

Nominiert sind folgende sechs Projekte:

Kategorie „Digitale Teilhabe“

  • Digitale Teilhabe im Essener Marienheim | Theresia-Albers-Stiftung (TAS)
    Das Projekt fördert die digitale Teilhabe für Seniorinnen und Senioren des Essener Marienheims. Die Bewohnerinnen und Bewohner lernen an Tablets und Computern, wie man etwas im Internet sucht oder wie man per Videochat mit Angehörigen kommuniziert. Auch virtuelle Reisen, Online-Sportangebote oder gemeinsames „Fußball-Rudelgucken“ auf dem Beamer gehören zum digitalen Angebot im Essener Marienheim. Weitere Informationen: www.t-a-s-net

  • Digital Coaches – digitale Hilfe für Senior:innen von Jugendlichen | Sonay soziales Leben e. V.
    Die Digital Coaches fördern den Wissenstransfer zwischen Jung und Alt. Das Projekt bildet Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren zu „Digital Coaches“ aus, die anschließend Seniorinnen und Senioren im Umgang mit digitalen Mitteln wie Navigations-Apps, E-Rezept und Online-Banking schulen. So werden Jugendliche empowert und ältere Menschen digital fit gemacht. Mehr Informationen: www.sonaysociallife.de

  • RESQUE forward – Berufliche Orientierung für geflüchtete Frauen* | Ausländerrat Dresden e. V.
    RESQUE forward stärkt die digitale und gesellschaftliche Teilhabe geflüchteter Frauen* in Dresden und Ostsachsen, um ihnen dein Eintritt in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Dazu werden regelmäßig kostenfreie Smartphone- und Computerkurse, Beratungs- und Informationsangebote sowie digitale Sprechstunden angeboten und digitale Endgeräte bereitgestellt. Mehr Informationen: www.auslaenderrat.de

Kategorie „Digitales Engagement“

  • Online gut beraten: anonym, traumasensibel, datensicher | KARO e. V.
    KARO e. V. bietet eine anonyme Online-Beratung für Menschen, die schwerste Gewaltformen erfahren haben und für die klassische Hilfsangebote nicht zugänglich sind. Das Angebot steht Betroffenen deutschlandweit zur Verfügung und ist kostenfrei. Ziel ist es, Hilfesuchenden professionell zur Seite zu stehen und Lösungen für ihre ganz persönliche Notlage zu finden. Weitere Informationen: https://www.karo-ev.de

  • Demokratie Wegweiser | Demokratie-Wegweiser gUG
    Der Demokratie-Wegweiser bietet Bürgerinnen und Bürgern eine digitale Karte, die für alle Orte die passenden Mandatsträger auf kommunaler Ebene in Land und Bund ausgibt. In NRW wurde im März ein Prototyp veröffentlicht. Spielerisch können Bürgerinnen und Bürger hier kostenfrei und unkompliziert entdecken, wer vor Ort zuständig und für sie ansprechbar ist. Weitere Informationen:
    www.demokratie-wegweiser.de

  • Safe im Recht | Der Kinderschutzbund Frankfurt e.V.
    Safe im Recht ist eine Online-Rechtsberatung für junge Menschen mit dem Schwerpunkt digitale Gewalt. Mit juristischer, psychologischer, pädagogischer und beraterischer Expertise bietet das Projekt u. a. Informationsveranstaltungen und Austauschformate zu Cybermobbing, Bildrechtsverletzungen und Grenzwahrnehmung im digitalen Miteinander. Weitere Informationen:
    www.safe-im-recht.de

Mehrheit der Deutschen wünscht sich mehr Anerkennung für digitales Ehrenamt

Die Projekte auf der Shortlist zeigen, wie digitale Technologien die Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements bereichern. Zudem macht es die Digitalisierung Menschen einfacher, ein für sie passendes Ehrenamt zu finden. So sagen fast zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent), dass es durch das Internet leichter geworden ist, ein Ehrenamt zu finden. Die Mehrheit der Deutschen (72 Prozent) ist jedoch auch der Meinung, dass digitales Ehrenamt und Engagement mehr Anerkennung und Sichtbarkeit verdient. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag der Initiative „Digital für alle“ anlässlich des fünften bundesweiten Digitaltags am 07. Juni 2024. Befragt wurden 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.

Hochkarätige Jury entscheidet über Auszeichnung

In der Jury des Preises für digitales Miteinander engagieren sich Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft:

  • Anne Kjær Bathel, Geschäftsführerin und Mitgründerin ReDI School of Digital Integration gGmbH
  • Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, ehem. Vorsitzender des Rates der EKD, Landesbischof der Ev.-Luth. Kirche in Bayern
  • Mario Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung
  • Amrei Feuerstack, 1. Vorsitzende found it = e.V.
  • Dr. Julia Freudenberg, Geschäftsführerin Hacker School gGmbH
  • Mark Heywinkel, Mitglied der Chefredaktion / Leiter Formatentwicklung ZEIT ONLINE
  • Stephan König, Corporate Responsibility, Deutsche Telekom
  • Dr. Markus Richter, Bundes-CIO und Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und für Heimat
  • Dr. Ralf Wintergerst, Präsident Bitkom e.V.

Gefördert wird der diesjährige Preis für digitales Miteinander von der Deutschen Telekom AG.

Preisauszeichnung anlässlich des bundesweiten Digitaltags

Der Preis für digitales Miteinander wird anlässlich des bundesweiten Digitaltags verliehen. Der Aktionstag am 07. Juni 2024 soll Digitalisierung mit mehr als 2.500 Veranstaltungen verständlich und erlebbar machen. Hinter dem Digitaltag steht die Initiative „Digital für alle“ – ein breites Bündnis von mehr als 25 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand. Das gemeinsame Ziel ist es, digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.

https://digitaltag.eu/