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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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11. Juli 2026
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In der Ausgabe 05/2026 (Juni/Juli 2026) lesen Sie u.a.:

  • Bürgerforum fordert mehr Medienbildung, Plattformregeln und lokale Öffentlichkeit
  • Jugendliche wollen besseren Schutz, aber keine einfachen Social-Media-Verbote
  • Digitale Langzeit­archi­vierung braucht klare Regeln
  • KI-Chatbots werden Teil der wissenschaftlichen Informationssuche
  • Offene Infrastrukturen für
    wissenschaftliche Informationssysteme
  • Warum die Debatte über KI-Texte
    zu kurz greift
  • Lesen als Grundlage
    demokratischer Resilienz
  • Erfundene Quellen
  • US-Bibliotheken neue Lieferwege
  • Warum Hardcover mehr sind
    als schöne Schutzumschläge
  • Lesen auf Papier oder auf dem Bildschirm?
  • Bibliotheksverbände fordern neue
    E-Book-Modelle von großen Verlagen
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Bibliotheken: Schlüsselinstitutionen
für die Herausforderungen unserer Zeit

Zur anstehenden Bundestagswahl fordert der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) die Politik auf, die Potentiale von Bibliotheken als gesellschaftspolitische Akteure stärker in den Blick zu nehmen und zu fördern.

Bibliotheken haben sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert: Mit ihren zahlreichen Angeboten und Services sind sie zu dynamischen Wissenszentren, zu Orten der digitalen Teilhabe und des lebensbegleitenden Lernens geworden. In keiner anderen Bildungs- oder Kultureinrichtung begegnen sich jeden Tag so viele Menschen aller Generationen und Milieus wie in Bibliotheken: Allein 2023 zählten sie 166 Millionen Besuche. Doch als gesellschaftspolitischer Akteur werden Bibliotheken von der Politik bislang übersehen. Zur anstehenden Bundestagwahl fordert der dbv daher die Bundespolitik auf, das enorme Potential der über 8.000 Bibliotheken in Deutschland stärker in den Bick zu nehmen und zu fördern.

Dazu Volker Heller, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv): „Öffentliche und wissenschaftlichen Bibliotheken sind die meistbesuchten Kultureinrichtungen in Deutschland. Dieses enorme gesellschaftspolitische Potential von Bibliotheken als Magnete lebendiger Stadtzentren und Begegnungsorte im ländlichen Raum muss von der Bundespolitik erkannt und gezielter gefördert werden. In der neuen Legislatur muss die Bundespolitik daher Bibliotheken entschlossener stärken: Bei Strategien gegen Einsamkeit, zur Bekämpfung von Desinformation, bei Maßnahmen zur Belebung von Innenstädten und im Bereich der Demokratieförderung. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind zu ernst, als dass wir uns Lückenhaftigkeit und brachliegende Potentiale leisten können.“

Anlässlich der Bundestagswahl am 23. Februar hat der dbv ein politisches Forderungspapier sowie Wahlprüfsteine veröffentlicht, die hier heruntergeladen werden können.

https://www.bibliotheksverband.de/bundestagswahlen