20. Januar 2021
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In der Ausgabe 9/2020 (Dez. 2020/Jan. 2021) lesen Sie u.a.:

  • Brauchen Bibliotheken noch Print-Abonnements?
  • Podcasting für die Wissenschafts–kommunikation
  • Partnerschaften als strategische Priorität für Bibliotheken
  • Wissenschaftliche Bibliotheken
    während der COVID-19-Pandemie
  • Studie zu Forschungsdaten-Services
  • Der Wert von Daten
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2020

HOMMAGE

    The Harley Davidson Book

BÜCHER ÜBER BÜCHER

    Bezaubernde
    „Städte aus Papier“

FOTOGRAFIE

    Gespräch mit den Fotografen Andreas Rost und Ashkan Sahihi

KUNST

    Sam Francis in Japan

LANDESKUNDE

    Pakistan

IM FOKUS

    Respekt für das Handwerk des Metzgers

MEDIZIN | GESUNDHEIT

    Thema Organspende

VOLKSWIRTSCHAFT

    Die Zukunft des Kapitalismus

RECHT

    Arbeitsrecht | Sportrecht | Insolvenzrecht | BGB | Zivilprozessrecht | Erbrecht | Rechtsgeschichte
uvm

Derveni-Papyrus übersetzt und kommentiert

Mirjam E. Kotwick übersetzt und kommentiert Neuentdeckung
auf Basis des Textes von Richard Janko

Der 1962 in Griechenland entdeckte Derveni-Papyrus ist das älteste physisch erhaltene „Buch“ Europas und bietet für die Bereiche der frühgriechischen Philosophie und Religion sowie der antiken Literaturwissenschaft eine der wichtigsten Neuentdeckungen seit der Renaissance. Die Reste der zur Hälfte verbrannten Papyrusrolle enthalten eine Abhandlung (wohl verfasst am Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr.), in der ein uns namentlich unbekannter Autor eine orphische Theogonie allegorisch interpretiert. Der Derveni-Autor interpretiert den oftmals skandalösen orphischen Mythos von der Machtergreifung des Zeus als physikalische Erklärung der Entstehung unserer Welt. Der Papyrus-Text wirft viele Fragen auf, aber eröffnet gleichzeitig einen ungeahnten neuen Einblick in die griechische Welt des 5. und 4. vorchristlichen Jahrhunderts.

Mirjam E. Kotwick (The New School for Social Research, New York, USA) hat diesen enigmatischen wie faszinierenden Text nun erstmalig ins Deutsche übersetzt und ausführlich kommentiert. Ihre Einleitung gibt einen Überblick über Zustand und Rekonstruktion des Textes sowie den intellektuellen Hintergrund des Derveni-Autors. Übersetzung und Kommentierung basieren auf dem griechischen Text von Richard Janko, der hier erstmals in einer durch neue bildgebende Verfahren verbesserten Version erscheint.

www.degruyter.com