24. Januar 2021
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In der Ausgabe 9/2020 (Dez. 2020/Jan. 2021) lesen Sie u.a.:

  • Brauchen Bibliotheken noch Print-Abonnements?
  • Podcasting für die Wissenschafts–kommunikation
  • Partnerschaften als strategische Priorität für Bibliotheken
  • Wissenschaftliche Bibliotheken
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Ausgabe 6 / 2020

HOMMAGE

    The Harley Davidson Book

BÜCHER ÜBER BÜCHER

    Bezaubernde
    „Städte aus Papier“

FOTOGRAFIE

    Gespräch mit den Fotografen Andreas Rost und Ashkan Sahihi

KUNST

    Sam Francis in Japan

LANDESKUNDE

    Pakistan

IM FOKUS

    Respekt für das Handwerk des Metzgers

MEDIZIN | GESUNDHEIT

    Thema Organspende

VOLKSWIRTSCHAFT

    Die Zukunft des Kapitalismus

RECHT

    Arbeitsrecht | Sportrecht | Insolvenzrecht | BGB | Zivilprozessrecht | Erbrecht | Rechtsgeschichte
uvm

Zwei Übersetzer für geisteswissenschaftliche Texte
mit GINT-Übersetzerpreis ausgezeichnet

Die Sieger des dritten Geisteswissenschaften International Nonfiction Translation Prize (GINT) stehen fest. Aus mehr als 70 Einsendungen wählte die Jury zwei Preisträger:

Brían Hanrahan (1.500 US-Dollar) und
Alan Robinson (1.500 US-Dollar)

Alle zwei Jahre vergeben der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Frankfurt Book Fair New York den GINT-Übersetzerpreis. In diesem Jahr übersetzten die Gewinner einen Auszug aus Gerhard Sälters Phantome des Kalten Krieges, das sich mit der Entstehung des Bundesnachrichtendienstes und dessen anfängliche Verbindung zu ehemaligen Mitgliedern des NS-Regimes befasst. Die Übersetzungsförderung Geisteswissenschaften International stellt Fördermittel zur Übersetzung des Werks ins Englische zur Verfügung.

Die Jury über die Preisträger:

"Beide Übersetzer haben Texte geschaffen, die Lesern einen faszinierenden Einblick in die Entstehung des Bundesnachrichtendiensts und die Rolle Reinhard Gehlens als eine Schlüsselfigur geben. Hanrahan und Robin beweisen mit ihrer präzisen Wortwahl gründliche Recherchearbeit sowie Geschick im Umgang mit wissenschaftlichen Vokabular und wissenschaftlichen Standards. Ihre Übersetzungen sind nicht nur leicht verständlich für englischsprachige Leser, sondern auch einladend und lehrreich gestaltet. Die beiden Übersetzungen stechen auf Grund Ihres konsistenten und eleganten Stils hervor."

Der international besetzten Jury gehören an: Shelley Frisch, Übersetzerin und Juryvorsitzende, Sarah Pybus, Übersetzerin und Gewinnerin des ersten GINT-Preises 2015, Paula Bradish vom Verlag Hamburger Edition und ebenfalls Übersetzerin ins Englische sowie Emma Rault, die Gewinnerin des GINT-Preises 2017.

Durch den Preis soll die Aufmerksamkeit englischsprachiger Wissenschaftler und Verlage auf herausragende deutsche geisteswissenschaftliche Monografien gelenkt werden. Damit ergänzt  der Preis die erfolgreiche Arbeit der Übersetzungsförderung, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zusammen mit der Fritz Thyssen Stiftung, dem Auswärtigen Amt und der VG WORT seit 2008 mit dem Programm Geisteswissenschaften International verfolgt.

Für die aktuelle Ausschreibung der Übersetzungsförderung können noch bis 31. Januar 2019 Anträge eingereicht werden.
Mehr unter: www.geisteswissenschaften-international.de