25. Februar 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
u.v.m.
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

MEDIEN | ZEITUNGEN

  • Neue Zürcher Zeitung
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  • Hannoverscher Anzeiger

LANDESKUNDE

    Japan

VERLAGE

  • Schott Music Group
  • S. Fischer
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BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Universitätsbibliothek Frankfurt übernimmt Teilnachlass
des Soziologen und Mediziners Horst Baier

Damit kommen weitere wichtige Unterlagen der Kritischen Theorie ins Archiv der Frankfurter Schule im Archivzentrum der UB

Das Archivzentrum der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main hat wichtige Teile aus dem wissenschaftlichen Nachlass des Mediziners und Soziologen Horst Baier (1933-2017) erhalten. Seine Tochter hat die Dokumente an das Archivzentrum übergeben. In den Unterlagen befinden sich zahlreiche Korrespondenzen mit der internationalen soziologischen Fachwelt, teilweise unveröffentlichte wissenschaftliche Manuskripte aus dem Institut für Sozialforschung und der Goethe-Universität sowie vereinzelt private Dokumente. Ein Übereignungsvertrag regelt die rechtlichen Angelegenheiten. Die Nachlassunterlagen wurden in einem mit den Erben abgestimmten Verfahren aufgeteilt zwischen der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, dem Universitätsarchiv Konstanz und dem Sozialwissenschaftlichen Archiv der Universität Konstanz.

Archivmitarbeiter der Bibliothek haben die Unterlagen aus der Privatwohnung Baiers abgeholt und nach Frankfurt gebracht. Die Überlieferung besteht aus ca. 24.000 Seiten mit teilweise unveröffentlichten Manuskripten, die in ihrem zeitlichen Umfang bis in die Studienzeit an der Sozialforschungsstelle an der Universität Münster Ende der 1950er Jahre zurückreichen. Diese Zeit war für Baiers weitere philosophische Entwicklung prägend. Im Jahr 1969 habilitierte er sich im Fach Soziologie an der Universität Münster mit einer Studie über Max Weber. Für die Geschichte der Frankfurter Schule sind vor allem die Unterlagen ab 1970 interessant, nachdem Baier als Ordinarius für Soziologie und Philosophie auf den Lehrstuhl von Theodor W. Adorno an die Frankfurter Goethe-Universität berufen wurde. Nur wenige Jahre später wechselte er 1975 an die Universität in Konstanz, wo er bis zu seinem Tod 2017 auch gewohnt hat.

Sämtliche Archivalien zur Frankfurter Schule, wie die Nachlässe Max Horkheimers, Herbert Marcuses, Jürgen Habermas‘ sowie weitere Archivbestände können im Archivzentrum der Universitätsbibliothek im Rahmen der Öffnungszeiten und der Benutzungsordnung nach Voranmeldung eingehend untersucht werden.

http://www.ub.uni-frankfurt.de/