16. Januar 2021
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In der Ausgabe 9/2020 (Dez. 2020/Jan. 2021) lesen Sie u.a.:

  • Brauchen Bibliotheken noch Print-Abonnements?
  • Podcasting für die Wissenschafts–kommunikation
  • Partnerschaften als strategische Priorität für Bibliotheken
  • Wissenschaftliche Bibliotheken
    während der COVID-19-Pandemie
  • Studie zu Forschungsdaten-Services
  • Der Wert von Daten
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2020

HOMMAGE

    The Harley Davidson Book

BÜCHER ÜBER BÜCHER

    Bezaubernde
    „Städte aus Papier“

FOTOGRAFIE

    Gespräch mit den Fotografen Andreas Rost und Ashkan Sahihi

KUNST

    Sam Francis in Japan

LANDESKUNDE

    Pakistan

IM FOKUS

    Respekt für das Handwerk des Metzgers

MEDIZIN | GESUNDHEIT

    Thema Organspende

VOLKSWIRTSCHAFT

    Die Zukunft des Kapitalismus

RECHT

    Arbeitsrecht | Sportrecht | Insolvenzrecht | BGB | Zivilprozessrecht | Erbrecht | Rechtsgeschichte
uvm

Neuer Bericht zeigt Möglichkeiten, wie Forschungsbüros und Hochschulbibliotheken
Forschende besser unterstützen können

Die Studie zeigt, dass Bibliotheken und Forschungsbüros eine Schlüsselrolle bei der Verwaltung von Forschungsdaten, Forschungsabläufen, dem Zugang zu Finanzmitteln und der Relevanz-Messung spielen können.

Ex Libris® gibt die Veröffentlichung einer Studie bekannt, in der die Herausforderungen untersucht werden, denen sich Forschende an Hochschulen gegenübersehen, sowie das Ausmaß der Unterstützung durch Forschungsbüros und Bibliotheken. Die Studie wurde von Ex Libris in Auftrag gegeben und von Alterline, einem unabhängigen Forschungsinstitut, durchgeführt. Der Bericht präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage unter 300 Forschenden und von Interviews mit neun hochrangigen Mitgliedern von Forschungsbüros in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Australien.

Hier einige der wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Die Forschenden sind mit der Unterstützung durch ihr Forschungsbüro und ihre Bibliothek (81 % bzw. 80 %) zufrieden oder sehr zufrieden. Sie fühlen sich jedoch unter Zeitdruck und gestresst.

  • Viele Forschende führen selbst Aufgaben in Bereichen durch, in denen Bibliotheken und Forschungsbüros wertvolles Fachwissen und administrative Unterstützung bieten können. Die Ergebnisse zeigen, dass es Gelegenheiten für eine stärkere Beteiligung von Bibliotheken und Forschungsbüros in Bereichen wie der Verwaltung von Artikelverarbeitungsentgelten (47 % der Forscher gaben an, dies selbst zu tun), der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten (52 % tun dies selbst), der Erstellung von Datenverwaltungsplänen (54 %), der Sicherstellung der Open-Access-Compliance (55 %) und der Überwachung der Forschungsrelevanz (61 %) gibt.

  • Forschende betrachten die Mittelbeschaffung und die Vorbereitung von Förderanträgen als den schwierigsten Teil ihrer Arbeit. Nur 35 % der Forschenden finden es leicht, relevante Fördermöglichkeiten zu finden, und nur 32 % finden es leicht, sich um Fördermittel zu bewerben.

  • Der Nachweis der Relevanz der Forschung wird immer wichtiger, doch es ist noch unklar, welche die beste Methode zur Messung ist. Trotzdem müssen 35 % der Forschenden die Relevanz ihrer Arbeit in jedem Fall nachweisen, und 51 % müssen dies gelegentlich tun.

  • Die Online-Profile der Forschenden sind über viele Kanäle verteilt, angeführt von LinkedIn (65%), gefolgt von der Universitätsseite des Forschenden (54 %) und Google Scholar (42 %). Aufgrund der Arbeitsbelastung der Forschenden ist es Aufgabe der Institution, die Profile der Forschenden zu präsentieren und aktuell zu halten, eine Verantwortung, die von den Administratoren als Herausforderung empfunden wird.

  • Fast 60 % der Wissenschaftler müssen neben ihren Publikationen auch Forschungsdatensätze veröffentlichen, was für viele jedoch nicht einfach ist.

Nadav Doron, Ex Libris Vice President of Research Information Management Solutions, kommentierte: „Die neue Studie gibt Aufschluss über mögliche Richtungen, die Institutionen einschlagen können, um die Unterstützung der akademischen Forschung zu verbessern. Auch wenn die Forschenden erklären, dass sie mit dem derzeitigen Unterstützungsniveau zufrieden sind, zeigt die Studie, dass sie die Expertise der Bibliotheken und Forschungsbüros nicht vollständig nutzen. Die Nutzung dieser Dienste kann den Verwaltungsaufwand für die Forschenden verringern und die Wirkungen der Forschung verbessern.“

Zara Lawson, Research Manager bei Alterline, sagte: „Wir haben uns sehr über das große Engagement der Forschenden gefreut. Das Feedback, das wir erhalten haben, untermauert den zunehmenden Trend, Technologien zur Maximierung von Effizienz, Forschungsintegrität und Forschungsrelevanz einzusetzen. Es bleibt jedoch eindeutig noch viel zu tun, um sicherzustellen, dass die derzeitigen Ressourcen optimal genutzt werden und die von den Mitgliedern des Forschungsbüros und den Wissenschaftlern benötigten Informationen effektiv zur Verfügung gestellt werden können.“

Klicken Sie hier, um den Bericht zu lesen.