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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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24. Januar 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

  • Soziale Medien und Aufmerksamkeits­entwicklung bei Kindern: Neue Lang­zeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion
  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
    Information Retrieval neu gestalten
  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
    Europas nächste Regulierungsdebatte
  • KI und Journalismus:
    Neue Machtverschiebungen
    im Markt für Nachrichteninhalte
  • Print ist tot, es lebe Print!
u.v.m.
  fachbuchjournal

Corona-Krise sorgt für Aufschwung auf dem E-Book-Markt

Umsatz mit E-Books am Publikumsmarkt steigt im ersten Halbjahr 2020 um 17,8 Prozent, Absatz nimmt um 15,3 Prozent zu

Die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie lassen den E-Book-Markt in Deutschland wachsen. Der Umsatz von E-Books am Publikumsbuchmarkt stieg im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum selben Zeitraum 2019 um 17,8 Prozent, der Absatz kletterte um 15,3 Prozent von 16,3 auf 18,8 Millionen verkaufte Exemplare. Damit entfielen in den ersten sechs Monaten 2020 7,5 Prozent des gesamten Umsatzes auf dem Publikumsbuchmarkt auf E-Books (erstes Halbjahr 2019: 6,0 Prozent).

Der Anstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die bestehenden E-Book-Käufer*innen mehr Titel kauften: Pro Kopf legte jeder und jede Käufer*in im Schnitt fast einen Titel mehr in den Warenkorb als im Vorjahreszeitraum: Die Kaufintensität stieg um 15,0 Prozent von 6,0 auf 6,9 Exemplare pro Kopf. Auch die Ausgaben pro Kopf nahmen um 17,5 Prozent zu. Die Zahl der E-Book-Käufer*innen stieg indes im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 nur leicht um 0,3 Prozent. Damit erwarben wie im Vorjahr auch in den ersten sechs Monaten 2020 rund 2,7 Millionen Menschen E-Books.

Ein Vergleich der ersten beiden Quartale 2020 zeigt, dass das Wachstum ausschließlich aus der Zeit nach Beginn der Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stammt. Während der Umsatz im ersten Quartal 2020 um 0,4 Prozent zurückging, legte er von April bis Juni im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 um 38,9 Prozent zu. Die Wochen der Buchhandlungsschließungen (KW 13-16) für sich betrachtet, stieg der Umsatz in dieser Zeit um 43,5 Prozent, der Absatz um 34,8 Prozent. Aber auch nach der Wiedereröffnung der Buchläden blieb das E-Book gefragt: Noch zu Ende des ersten Halbjahres (KW 21-26) verzeichnete das E-Book 42,8 Prozent mehr Umsatz und 41,7 Prozent mehr Absatz als im Vorjahreszeitraum.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment halbjährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 20.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,1 Mio. Menschen. Erfasst werden alle Käufe einzelner E-Books ab einem Verkaufspreis von 0,49 Euro.

www.boersenverein.de/ebook-markt