17. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Führungswechsel in der Universitätsbibliothek Kassel

Nach einer Amtszeit von mehr als 19 Jahren beendet Dr. Axel Halle am 15. Dezember 2020 sein Wirken an der Universitätsbibliothek (UB) Kassel. In seine Leitungsjahre fallen umwälzende Transformationsprozesse im Feld der wissenschaftlichen Bibliotheken.

Das betrifft nicht zuletzt große Sanierungsprojekte wie die Umgestaltung der Murhardschen und der Campusbibliothek. Zu den technologischen Weiterentwicklungen in Kassel gehören unter anderem die Transformation der UB ins digitale Zeitalter. Gab es zu Beginn seiner Amtszeit noch kaum elektronische Serviceangebote, stehen inzwischen nahezu alle Services in Selbstbedienung zur Verfügung: von der Ausleihe über Bestellungen aus den Magazinen bis zur bargeldlosen Bezahlung von Gebühren. Die digitale Wende der wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und weltweit spiegelt sich sichtbar in Struktur und Themenspektrum der UB wider. Allein bei den lizenzierten Zeitschriften hat sich der digitale Anteil seit 2001 um das 22-fache vergrößert. Katalogrecherchen greifen heute auf ein Vielfaches an Beständen zu als nur auf die vor Ort präsenten. Inzwischen ist außerdem der Zugriff auf die digitalen Medien auch außerhalb des Campusnetzes möglich. 

Zu Halles wichtigsten Projekten gehört zudem die Umstrukturierung der Bibliotheksorganisation. Auf der Basis der Zentralisierung großer Arbeitsbereiche kann die Bibliothek dadurch flexibler auf veränderte Anforderungen reagieren und diese zügig und konsistent umsetzen.

Bis buchstäblich zum letzten Tag beschäftigte Halle sich mit der Sanierung. Erst im Herbst wurde der zweite von drei Teilen der Campusbibliothek frisch saniert wieder in Betrieb genommen. Der Baubeginn für den Umbau des letzten Gebäudeabschnitts steht für 2021 bevor. Bereits seit 2004 steht das Thema zuoberst auf seiner Agenda.  „Axel Halle hat die Modernisierung der Universitätsbibliothek auf vielen Feldern vorangetrieben, und er hat sie auch überregional aktiv mitgestaltet“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Finkeldey. „Dazu gehören nicht zuletzt Digitalisierungs-Projekte, unermüdlich hat er aber auch große Bauprojekte vorangetrieben, die die Bibliothek und die gesamte Universität zukünftig prägen werden. Er hinterlässt die Universitätsbibliothek in hervorragendem Zustand.“

Halles Nachfolge tritt am 4. Januar 2020 Bibliotheksdirektorin Claudia Martin-Konle an. Halle, der in Göttingen zuhause ist, sieht seinem Ruhestand gelassen entgegen. Als aktiver Sportler will er weiterhin in Bewegung bleiben und per Rad und Kajak bisher unbekannte Gegenden erkunden. 

www.uni-kassel.de