23. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Neue Partnerschaft über Open Access-Bücher zwischen
der Bibliothek der UC Berkeley und Springer Nature

Die neue Zusammenarbeit ermöglicht es Autor*innen der UC Berkeley aus allen Fachgebieten Open Access-Bücher zu veröffentlichen und so Reichweite und Sichtbarkeit zu vergrößern.

Springer Nature hat mit der Bibliothek der University of California, Berkeley sein erstes Abkommen mit einer wissenschaftlichen Einrichtung zur Veröffentlichung von Open Access-Büchern abgeschlossen. Die Vereinbarung umfasst Buchtitel aus allen Fachgebieten - von den Geistes- und Sozialwissenschaften bis hin zu Naturwissenschaften, Technik und Medizin. Die Vereinbarung gilt zunächst für drei Jahre und wird Fördermittel für Open Access-Bücher bereitstellen. Die Bücher werden bei den Verlagsmarken Springer, Palgrave und Apress erscheinen; die Veröffentlichung die ersten Titel ist noch in diesem Jahr geplant.

Die neue Zusammenarbeit zur Veröffentlichung von Open Access-Büchern ist ein weiterer Schritt nachdem bereits letztes Jahr ein transformatives Abkommen zwischen Springer Nature und dem bundesstaatlichen Verbund der University of California abgeschlossen wurde. Durch das transformative Abkommen können Forscher*innen aus diesen Universitäten ihre Forschungsarbeiten in über 2.700 Zeitschriften von Springer Nature Open Access veröffentlichen. In einigen wissenschaftlichen Disziplinen gelten Bücher nach wie vor als das bevorzugte Format. Um dem gerecht zu werden, möchte die Bibliothek der UC Berkeley auch Buchautor*innen eine Möglichkeit für Open Access bieten.

Die Bücher werden unter einer CC BY-Lizenz veröffentlicht, sodass die Buchtitel weltweit auf SpringerLink, der Plattform von Springer Nature, frei verfügbar sind. Dadurch wird nachweislich eine bessere Reichweite und Sichtbarkeit der Bücher erreicht, da Open Access-Bücher zehn Mal häufiger heruntergeladen und 2,4-mal häufiger zitiert werden als Publikationen, die nicht als Open Access-Titel veröffentlicht wurden.

Niels Peter Thomas, Managing Director Books, Springer Nature, sagte über die neue Vereinbarung:

    “Wir freuen uns über die neue Partnerschaft mit der Bibliothek der UC Berkeley, die unsere erste institutionelle Partnerschaft für Open Access-Bücher und unsere erste US-amerikanische Vereinbarung für Open Access-Bücher überhaupt ist. Die Vereinbarung ist ein großer Schritt, um den Zugang zu Fördermitteln auch für Bücher sicherzustellen. Es ist schön, dass wir unsere Erfahrung als größter wissenschaftlicher Buchverlag und unsere Expertise im Verlegen von Open Access-Inhalten einbringen können, um künftig die Reichweite von wissenschaftlichen Büchern von Forscher*innen der UC Berkeley zu erhöhen.”

Jo Anne Newyear-Ramirez, UC Berkeley Library's Associate University Librarian for Scholarly Resources, sagte:

    “Die Bibliothek der University of California, Berkeley arbeitet mit Verlagen an nachhaltigen Open Access-Möglichkeiten sowohl für wissenschaftliche Zeitschriftenartikel als auch für Bücher. In den letzten Jahren haben wir durch unsere Berkeley Research Impact Initiative einen erheblichen Teil der Gebühren für Open Access-Bücher abgedeckt, aber die neue Vereinbarung mit Springer Nature ist ein noch größerer Schritt nach vorn.

    Im Rahmen dieser Vereinbarung werden wir hundert Prozent der Publikationskosten für die Open Access-Bücher bei Springer Nature für mindestens drei Jahre übernehmen. Die künftig frei zugänglichen Bücher der Autor*innen der UC Berkeley werden uns dabei helfen, Wissen zu fördern und die weltweite Forschung voranzubringen. Natürlich freuen wir uns auch, dass wir durch diese neue Partnerschaft mit Springer Nature eine Vorreiterrolle unter den akademischen Institutionen einnehmen.“