17. April 2024
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 2/2024 (März 2024) lesen Sie u.a.:

  • „Need to have”
    statt „nice to have”.
    Die Evolution
    der Daten in der Forschungsliteratur
  • Open-Access-Publikationen: Schlüssel zu höheren Zitationsraten
  • Gen Z und Millennials lieben
    digitale Medien UND Bibliotheken
  • Verliert Google seinen Kompass?
    Durch SEO-Spam werden
    Suchmaschinen zum Bingospiel
  • Die Renaissance des gedruckten Buches: Warum physische Bücher in der digitalen Welt relevant bleiben
  • KI-Halluzinationen: Ein Verwirrspiel
  • Die Technologie-Trends des Jahres 2024
  • KI-Policies und Bibliotheken: Ein globaler Überblick und Handlungsempfehlungen
  • Warum Bücherklauen aus der Mode gekommen ist
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Argentinischer LELOIR-Preis für Barbara Göbel,
Direktorin des Ibero-Amerikanischen Instituts

Am 19. April 2022 sind in Buenos Aires die Preise RAICES und LELOIR an vier argentinische und drei internationale Wissenschaftler:innen verliehen worden. Barbara Göbel, Direktorin des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI) der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) ist eine der diesjährigen Preisträgerinnen des LELOIR-Preises.

Der nach dem argentinischen Biochemiker und Nobelpreisträger 1970 Luis Federico Leloir benannte Premio LELOIR wird an ausländische Wissenschaftler:innen und Forscher:innen vergeben für ihren Beitrag zur Stärkung und Internationalisierung von Wissenschaft und Technologie in Argentinien. In seiner Laudatio würdigte der argentinische Botschafter in Deutschland Pedro Villagra Delgado insbesondere Barbara Göbels Engagement für den Aufbau von Netzwerken einer gleichberechtigten wissenschaftlichen Zusammenarbeit, die unterschiedliche Kenntnisse, Expertisen, Disziplinen und Institutionen miteinander verknüpft. Barbara Göbel nahm den in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehenen LELOIR-Preis im Palacio San Martín vom argentinischen Außenminister Santiago Cafiero und dem argentinischen Minister für Wissenschaft, Technologie und Innovation Daniel Filmus entgegen.

SPK-Präsident Hermann Parzinger: „Die Auszeichnung macht die internationale Sichtbarkeit und Wertschätzung der Arbeit des Ibero-Amerikanischen Instituts und seiner Direktorin deutlich. Der Preis ist eine große Anerkennung für Barbara Göbels Forschungsleistung. Dadurch hat sie auch die Brückenfunktion des IAI in den deutsch-argentinischen Wissenschaftsbeziehungen erheblich gestärkt. Zugleich gibt diese Anerkennung einen wichtigen Impuls für die Internationalisierung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.“

Barbara Göbel: „Dieser Preis bedeutet mir viel. Er spiegelt meine engen persönlichen und wissenschaftlichen Verbindungen zu Argentinien wider. Vor allem aber stärkt er transnationale Kooperation und Vernetzung, in der öffentliche Wissenschaftsinstitutionen als Knotenpunkte die gemeinsame Produktion und Zirkulation von Wissen ermöglichen.“

Prof. Dr. Barbara Göbel ist seit 2005 Direktorin des IAI, seit 2017 Honorarprofessorin am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der Freien Universität Berlin sowie Principal Investigator des vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung geförderten internationalen Forschungskollegs Mecila (2020–2026) mit Hauptsitz in São Paulo. Ihre Forschungsschwerpunkte sind sozial-ökologische Ungleichheiten und Wissensasymmetrien.

Das Ibero-Amerikanisches Institut (IAI) ist eine außeruniversitäre Einrichtung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften mit regionalem Fokus auf Lateinamerika, Spanien, Portugal und der Karibik sowie transregionalen Verflechtungen. Das IAI hat eine der weltweit größten Bibliotheken und Sondersammlungen zu diesen Regionen. Die Kombination aus Informations-, Forschungs- und Kulturzentrum und seine internationale Orientierung prägen das Profil des IAI. Seit 1962 ist das Institut eine Einrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Mit ihren Museen, Bibliotheken, Archiven und Forschungseinrichtungen zählt die SPK zu den größten Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen weltweit.

www.iai.spk-berlin.de