31. Juli 2021

BibliotheksLeiterTag 2020: Bibliotheken sind demokratierelevant

Helga Bergmann

Der 1. virtuelle BibliotheksLeiterTag am 8. und 9. Dezember 2020 hatte zum Motto „Stark durch schwierige Zeiten. Jetzt das Immunsystem Ihrer Bibliothek stärken“. Man wolle, erklärte Andreas Mittrowann (Strategieberatung Nachvorndenken.de) zur Eröffnung, mit über 1.100 registrierten Teilnehmern gemeinsam nachdenken, wie öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken gestärkt aus der Corona-Krise herausgehen können. Mittrowann moderierte die zweitägige digitale Großveranstaltung.

Leidenschaftliche Plädoyers für Bibliotheken und ihre flächendeckende Präsenz hielten Ranga Yogeshwar, Physiker, Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator, und Andreas Bialas, Präsident des vbnw (Verband der Bibliotheken des Landes NRW), Mitglied des Landtags NRW und kulturpolitischer Sprecher. Yogeshwar bewies starken Bezug zu Bibliotheken, unter anderem mit der Titelwahl für seine Keynote: „Eine Bibliothek ist ein wachsender Organismus.“ Er zitierte damit das fünfte Gesetz, das sein Großvater, S. R. Ranganathan, im Jahr 1931 in „Fünf Gesetze der Bibliothekswissenschaft“ formuliert hatte: „A library is a growing organism.“ In einer Zeit radikaler Veränderungen, Stichwort Transformation, verstärkt und beschleunigt durch die Corona-Pandemie, brauche die Gesellschaft stabile und verlässliche Wegweiser, die Orientierung schenkten, betonte Yogeshwar. Kulturgüter hätten genau diese Rolle, sie seien Stabilisatoren der Gesellschaft, und Bibliotheken als Orte, in denen kulturelle Vielfalt gelebt werde, hätten ebenfalls eine stabilisierende Funktion auf eine Gesellschaft, die immer mehr auseinanderzubrechen drohe.

Bibliotheken als gemeinschaftliche Orte unabhängiger Orientierungshilfe

Yogeshwar ging in seiner Keynote außerdem auf den veränderten Charakter von Information ein. Im Zeitalter des Internets habe Information „eine ganz andere Qualität der Verfügbarkeit“, betonte er. Sie sei zeitgleich global zugänglich. Im Netz sei eine wahre Informationsflut anonym vorhanden. Das Internet mache uns zu Einzelinseln. In den Alltag würden zunehmend Sprachassistenten eingebaut und könnten das geschriebene Wort ersetzen. Tools erlaubten bereits die maschinelle Erstellung von wissenschaftlichen Abstracts1. Durch diese Entwicklungen, so Yogeshwar, werde das Geschäftsfeld von Bibliotheken ökonomisiert. Bücher seien Kulturgüter und es sei Aufgabe der Bibliotheken, angesichts von ökonomisch angetriebenen, personalisierten digitalen Inselwelten sich zu gemeinschaftlichen Orten einer unabhängigen Orientierungshilfe zu entwickeln. Bibliotheken hätten die großartige Qualität, unabhängig und glaubwürdig zu sein, und keine kommerziellen Interessen zu verfolgen. Im Zeitalter von Fake News sei das unschätzbar wichtig. Er berichtete, eine im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie2 zu Twitter hätte herausgefunden, dass sich Fake News sechsmal schneller verbreiten als korrekte Nachrichten. Hier sei die moderierende Funktion der Bibliotheken wichtig. Dazu brauche es „Bookmarks“ und den Einsatz von künstlicher Intelligenz, konstatierte Yogeshwar. Bibliotheken sind kein Luxus. Das würde auch zunehmend die Politik verstehen, denn „Wer Demokratie will“, so Yogeshwar, „muss die stabilisierende Funktion von Bibliotheken anerkennen.“

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In der anschließenden Diskussion gab Yogeshwar seiner festen Überzeugung Ausdruck: „Die technische Revolution ersetzt nie die menschliche Empathie.“ Wer hier ein „entweder – oder“ sehe, habe etwas nicht verstanden. Der Prozess der Transformation führe in vielen Bereichen des Lebens auch zu Verunsicherung, zu einem Mangel an Wissen. Bibliotheken „als Orte des Wissens und Wissenstransfers“ seien prädestiniert, Menschen im Kontext dieser Transformation zu begleiten, ihnen ihre Sorgen zu nehmen und sie fit zu machen. Die Transformation führe auch, beschleunigt durch die Corona-Pandemie, zu einer veränderten Balance zwischen Stadt und Land. Niemand könne heute sagen, ob wir in Zukunft den Arbeitstag von 9 bis 17 Uhr in Bürohäusern verbringen. Nach der Landflucht der vergangenen Jahrzehnte kann sich Yogeshwar eine Rückkehr aufs Land vorstellen, „vorausgesetzt die ländlichen Gebiete sind gut vernetzt.“

Freies Wort, freie Medien und Demokratie hängen untrennbar zusammen

Andreas Bialas bekräftigte am zweiten Tag in seiner Keynote : „Wichtige Argumente für Ihre Bibliothek als ‚Pfeiler der Demokratie‘ – So unverzichtbar ist eine flächendeckende und attraktive Bibliothekslandschaft“, dass Bibliotheken Kulturorte und damit Bildungsorte seien, in denen die Menschen nach „Sinn, Identifikation, Vergewisserung und Selbstvergewisserung“ suchten. Bildung, die Auseinandersetzung mit Kunst und die Fähigkeit, die vielfach angebotenen Medien zu nutzen, trügen zur Entwicklung und Entfaltung des Einzelnen und der Entwicklung hin zu einer gerechteren und humaneren Gesellschaft freier Individuen bei. Insofern seien Bibliotheken eine Steuerungsinstanz für Gerechtigkeit und Teilhabe an der Gesellschaft.

Bialas erklärte, Bibliotheken seien „Ort und Hort vom Wort“. Worte hätten Relevanz. Sie könnten bewahren, bewegen und gestalten. Das Wort verbinde Menschen und sei anregender als jedes andere Medium der Verständigung. Das Wort sei Träger von Meinungen und Ansichten und in ihm konkretisiere sich Denken, Vernunft und Diskurs. Daher sei es die Voraussetzung für eine emanzipierte, aufgeklärte, kritisch distanzierte Grundhaltung, die wiederum Kriterium für Erhalt und Weiterentwicklung von Humanität und Demokratie sei. „Freies Wort, freie Medien und Demokratie hängen eng und untrennbar miteinander zusammen“, betonte Bialas und fuhr fort: „Die Fähigkeit der Nutzung des Wortes, die Fähigkeit zur Nutzung von verschiedenen Medien hängt wiederum eng mit den Bibliotheken zusammen.“ Da Bibliotheken für alle zugänglich seien, sie nicht nur Wissen beinhalteten, sondern es auch in Worten nach außen tragen und Vielfalt anbieten würden, hätten Bibliotheken gesellschaftliche und Demokratie-stabilisierende Relevanz.

Andreas Bialas, Präsident des vbnw (Verband der Bibliotheken des Landes NRW), Mitglied des Landtags NRW

Rat: „Auf freundliche Weise unfreundlich und nervig werden“

Bialas bekräftigte, Bibliotheken schulten die Menschen, kritische Rezipienten zu werden. „Eine zukunftsfähige Gesellschaft braucht Bildung, Kunst und Bibliotheken“, so der Landtagsabgeordnete. Er forderte die Bibliotheken auf, sich lautstark zu Wort zu melden, mehr Lobbyarbeit zu betreiben und sich stärker in politische Prozesse vor Ort einzubringen. „Auf freundliche Weise unfreundlich und nervig zu werden“, riet er den Bibliothekarinnen und Bibliothekaren. Moderne Bibliotheken bräuchten einen hohen digitalen Standard, den es ständig einzufordern gelte.

Wie verändert die Pandemie die wissenschaftliche Bibliothekswelt?

Diese Fragestellung beleuchteten Dr. Margarete Busch, Leiterin der Hochschulbibliothek an der TH Köln, und Annette Strauch, Leiterin Forschungsdatenmanagement an der Universitätsbibliothek Hildesheim.

„Überrumpelt von der einmaligen Gelegenheit einer so langen Schließungszeit, nutzten wir die Chance, endlich jahrelang aufgeschobene Renovierungsarbeiten durchzuführen“, berichtete Dr. Margarete Busch in ihrem Beitrag „Die Corona-Krise als Stresstest für das Veränderungspotential der Hochschulbibliothek der TH Köln“. Zum Zeitpunkt des ersten Lockdowns im März 2020 hatte die Bibliothek bereits einen zweijährigen Change-Prozess durchlaufen, der sich, so Busch, als äußerst hilfreich erwies. Das Bibliothekspersonal habe gelernt, mit Herausforderungen und Veränderungen konstruktiv umzugehen und die in der Bibliothek aufgebaute technische Ausstattung hätte eine tragfähige Grundlage für die notwendigen Veränderungen geboten. Auch hatte sich die Bibliothek mit dem Thema Homeoffice bereits vor Corona beschäftigt und für zwei Mitarbeiter/-innen flexible Arbeitsstrukturen umgesetzt.

Die durch Lockdown und anschließende partielle Öffnung gestellten Anforderungen an Organisation und Struktur der Hochschulbibliothek machten einen Paradigmenwechsel mit drei Schwerpunkten erforderlich, berichtete Busch.

1. Flexibilisierung von Arbeitsstrukturen: Sämtliche Arbeitsplätze mussten in eine mobile Struktur überführt, eine remote-Steuerung sämtlicher Bibliothekssystem-Module eingeführt, der Bestandsaufbau digitalisiert und der gesamte Informations- und Beratungsservice auf eine flexible und dezentrale Struktur umgestellt werden. Es sei der Bibliothek gelungen, sämtliche Kernprozesse in dieser flexiblen Struktur sicherzustellen und bis heute stabil zu gewährleisten.

2. Digitalisierung der Kommunikation: Aus standortgebundenen Teams mussten virtuelle Teams gebildet werden, daher wurden neue Kommunikationstools implementiert, mit denen sich alle Beschäftigten schnellstmöglich vertraut machen mussten. Auch eine Anpassung von Strukturen und Formaten für die Kommunikation wurde erforderlich. Hybride oder komplett virtuelle Teams zu führen, sei eine Aufgabe, die Bibliotheken in nächster Zeit lösen müssten, stellte Busch fest.

3. Entwicklung neuer Kooperationsmodelle: Durch die zu Beginn des Lockdowns erhöhte Arbeitsbelastung stieg, so Busch, auch die Notwendigkeit, immer wieder schnell Entscheidungen für neue Maßnahmen zu treffen. Durch agilere Formen der Zusammenarbeit wurde die Arbeitslast auf möglichst viele Schultern verteilt und es wurden interprofessionelle Teams gebildet, in denen FaMIS und Bibliothekar/-innen in gemeinsamen Serviceteams Themen voranbrachten. Auf diese Weise hätten mehr Mitarbeiter/-innen Verantwortung für die gesamte Bibliothek übernommen.

 
Aktuelles aus
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In der Ausgabe 5/2021 (Juli/August 2021) lesen Sie u.a.:

  • Open-Access-Wachstum in Deutschland
  • Passen Big Data und Wissenschaftliche Bibliotheken zusammen?
  • Wie reagieren Forschende auf Zeitschriftenkündigungen durch ihre Bibliothek?
  • Umfrage zur Entwicklung der Zeitschriftenabonnementpreise
  • Strategien für die Informationssuche
  • Studie zum Gründungserfolg von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland
u.v.m.

 

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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Buschs Fazit: Die Flexibilisierung der Arbeitsumgebung habe sich bewährt, Homeoffice sei aus der Bibliothek nicht mehr wegzudenken. Die Mitarbeiter/-innen übernähmen mehr Verantwortung und ihre Zufriedenheit habe sich verbessert. Medienbruchfreie Workflows seien vorangetrieben worden und es bestehe die Möglichkeit, neue Raumnutzungskonzepte zu entwickeln. Dennoch sei es ein Kraftakt gewesen, bei dem es viel Unsicherheit zu überwinden galt.

„Das Immunsystem unserer Bibliothek konnte tatsächlich gestärkt werden“, konstatierte Annette Strauch zu Beginn ihres Beitrags „Libraries' Response to COVID-19. Coffee Lectures zum Forschungsdatenmanagement der UB Hildesheim“. Um die Forschenden beim Forschungsdatenmanagement (FDM) auch weiterhin durch die FDM-Stelle der UB Hildesheim unterstützen zu können, die seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie hauptsächlich im Homeoffice arbeite, wurden Beratungen zum FDM auf digitale Formate umgestellt. Interaktion mit den Forschenden und Studierenden, die ebenfalls nicht in der Universität anwesend waren, erfolgte in Netzwerken. Im April 2020 informierte ein Flyer über die Beratungsangebote der Bibliothek. Veranstaltungen wie Workshops oder Winter School fanden über das Konferenzsystem BigBlueButton statt. „Eine Hildesheimer Spezialität sind die Coffee Lectures auf unserem Campus“, betonte Strauch. Sie fanden ab März 2020 nur noch digital statt. An diesen virtuellen Lectures nahmen jeweils 80 bis über 150 Interessierte teil. Sogar aus Österreich, der Schweiz, Großbritannien, USA und Kasachstan besuchten Interessierte die im Herbst/Winter 2020 durchgeführten Coffee Lectures. Externe Referenten sprachen zu „Forschungsdaten im digitalen Wandel“, „Data Sharing“, „Hill Data3“ und „NFDI4Culture“. 2021 sind sechs Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenzentrum geplant: Zwei werden sich mit dem Research Data Management Organizer (RDMO) beschäftigen, während die restlichen Veranstaltungen Rechtsfragen vorbehalten sind.

Strauchs Fazit: Während des Lockdowns konnte die Beratungstätigkeit zum FDM aufrechterhalten werden. Die digitalen Coffee Lectures fanden international Beachtung.

Die Informationsversorgung der ZB MED zur Pandemie

Die ZB MED, das Infrastruktur- und Forschungszentrum für lebenswissenschaftliche Informationen und Daten, hat zwischen 2019 und 2020 eine neue Strategie entwickelt. „Mit Forschung und Infrastruktur stärken wir Mensch und Umwelt“, begann Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann, wissenschaftlicher Direktor von ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften seinen Beitrag „Der COVID-19 Hub von ZB MED: Informationsversorgung als gesellschaftlicher Beitrag während einer Pandemie“. Die gegenwärtige Pandemie habe erhöhte Anforderungen an die Informationsversorgung gestellt, denn für die Therapie des von COVID-19 erzeugten Krankheitsbildes fehlte zunächst noch viel Wissen. Die für die ZB MED zu bewältigenden Aufgaben seien die Aufrechterhaltung des Informationslieferservices bei gleichzeitiger Bearbeitung eines erhöhten Auftragsvolumens gewesen. Außerdem habe man zum Schutz der eigenen Mitarbeitenden Wege finden müssen, Arbeiten ins Homeoffice zu verlagern. „Mit dem COVID-19 Hub haben wir verschiedene Angebote aufgebaut“, so Rebholz-Schuhmann, um Forschende, Kliniker und Öffentlichkeit mit validen Informationen über COVID-19 zu versorgen.

Der COVID-19 Hub umfasst folgende Dienste:

Weiterhin sei die ZB MED über NFDI4Health5 in eine Task Force COVID-19 eingebunden, die das besondere Ziel hat, klinische Studien zu COVID-19 frühzeitig und leicht zugänglich zu machen.

Rebholz-Schuhmanns Fazit: Die Informationsversorgung zu COVID-19 war zeit- und zielgerecht, die entsprechenden Inhalte konnten aufbereitet und angeboten werden. Die ZB MED hat durch Teambildung auf die Anforderungen reagiert.

Quarantäne als Option für zurückgegebene Bücher

Erkenntnisse aus dem REALM-Projekt6 (REopening Archives, Libraries and Museums) stellte Kendra Morgan, Senior Programm-Managerin bei OCLC, in ihrem Vortrag „I can't get no Disinfection? oder Wie verhalten sich Viren auf Bibliotheksmaterialien?“ vor. In diesem Projekt haben OCLC, das Institute of Museum and Library Services in Washington DC, das das Projekt finanziert, und das Forschungsinstitut Battelle in Columbus, Ohio, untersucht, wie lange COVID-19-Viren auf häufig genutzten Bibliotheksmaterialien überleben. Morgan betonte, dass die Resultate keine Empfehlungen für Bibliotheken darstellten, dazu sei noch zu wenig über das Verhalten des Virus bekannt. Im ersten Test waren Viren auf einzelnen Büchern, Plastikeinbänden und DVD-Kassetten nach drei Tagen nicht mehr nachweisbar. Wurden die Medien jedoch in Kästen, Buchablagen oder Regalen gestapelt, waren Viren noch nach sechs Tagen nachweisbar, allerdings in geringer Anzahl (Test 4). In Test 3 wurden Medien und Materialien aus verschiedenen Kunststoffen untersucht. Bei den meisten waren COVID-19-Viren nach vier Tagen nicht mehr nachweisbar. Bei Materialien aus hochdichtem Polyethylen und Plexiglas allerdings waren Viren auch nach dem fünften Tag noch nachweisbar. Morgan fügte jedoch hinzu, dass Kunststoffe wie auch feste Materialien wie Glas oder Marmor im Gegensatz zu Papier oder Büchern desinfiziert werden können. In der anschließenden Diskussion bezeichnete Morgan Quarantäne als Option für zurückgegebene Bücher. Details zum REALM Projekt und weitere Testergebnisse sind unter https://www.oclc.org/realm/home.html nachlesbar.

Neben den hier beschriebenen Beiträgen aus dem mehr wissenschaftlichen Bibliotheksbereich, bot das Programm unter den Themen-Überschriften: Die Krise – Katastrophe oder historische Chance für Ihre Bibliothek und Not macht erfinderisch – Ideen von/für Bibliotheken durch die Pandemie geboren oder gepusht“ auch Redner und Präsentationen mit Schwerpunkt öffentliche Bibliotheken.

Alle Beiträge sind unter www.bibliotheksleitertag.de einsehbar. Für Nicht-Teilnehmer/-innen ist dazu eine Anmeldung nötig.

Eine Zusammenfassung der virtuellen Abschlussdiskussion „Perspektiven für Wissenschaftliche Bibliotheken in der neuen Normalität“ mit Reinhard Altenhöner, Ständiger Vertreter der Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Dr. Achim Bonte, Direktor der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Prof. Dr. Klaus Tochtermann, Direktor des ZBW, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und Dr. Axel Kaschte, Product Strategy Director bei OCLC EMEA erscheint in der nächsten Ausgabe von b.i.t.online, Heft 2/2021.

Helga Bergmann

 


Fußnoten

1. Sandeep Subramanian et al. On Extractive and Abstractive Neural Document Summarization with Transformer Language Models. Cornell University 2020; arXiv:1909.03186v2

2. Soroush Vosoughi et al. The spread of true and false news online. Science 2018; 359 (6380): 1146-1151. doi: 10.1126/science.aap9559

3. Hill Data ist ein digitales Asset Management System für Forschungsdaten.

4. https://preview.zbmed.de/

5. https://www.nfdi4health.de/de/what-is-nfdi4health-deutsch/

6. https://www.oclc.org/realm/research.html