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16. März 2026
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In der Ausgabe 02/2026 (März 2026) lesen Sie u.a.:

  • Seniorinnen und Senioren entdecken soziale Netzwerke – Chancen und Aufgaben für Bibliotheken
  • Chatbots im Auskunftsdienst wissenschaftlicher Bibliotheken
  • Bibliotheken unter Druck – Was der Hamburger Sparkurs über den Zustand
    des Wissenschaftssystems verrät
  • Die „Big Three“ der Wissenschaftsinformation – Web of Science, Scopus und OpenAlex im systematischen Vergleich
  • Der Strukturwandel im italienischen Buchmarkt – Lehren für Europa,
    die Leseförderung, den Buchhandel
    und Künstliche Intelligenz
  • GenAI in der Hochschulbildung –
    Wer forscht weltweit zu ChatGPT und Co.?
  • Jenseits des Akronyms –
    Wie wissenschaftliche Bibliotheken DEI
    unter politischem Druck neu verankern
  • Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen
    der Gegenwart zu bewältigen?
  • Web-Barrierefreiheit pragmatisch umsetzen – Kleine Schritte mit großer Wirkung
  • Wenn die KI die Nachrichten auswählt, verändert sich die öffentliche Wahrnehmung
  • Zwischen Plattformökonomie und kulturellem Gedächtnis – Hat das physische Medium noch eine Zukunft?
u.v.m.
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Was ist zu beachten beim Management von Forschungsdaten?

Erstmals informiert eine Ratgeberbroschüre
für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Wegweiser „Auffinden-Zitieren-Dokumentieren“ basiert auf Expertenpanel
der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2013

Die ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) veröffentlichen anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der deutschsprachigen Ökonomenvereinigung „Verein für Socialpolitik (VfS)“ erstmalig eine Broschüre für Forschende, insbesondere den Forschungsnachwuchs, in der grundlegende Informationen zum Finden, Dokumentieren und Archivieren quantitativer Forschungsdaten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gegeben werden. Damit wird auch das zentrale Thema der diesjährigen VfS-Tagung „Evidenzbasierte Wirtschaftspolitik“ unterstützt: eine Wirtschaftspolitik, die auf dem systematischen Auswerten empirischer Daten beruht.

Wie finde ich relevante Forschungsdaten? Wie zitiere ich Forschungsdaten von anderen Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern richtig? Was muss ich beachten, wenn ich meine Forschungsdaten archivieren und mit anderen Forschenden teilen möchte?

Oft herrscht Unsicherheit unter Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler/inne/n, wenn es um den Umgang mit Forschungsdaten geht. Daher entstand bei der Diskussion eines Expertenpanels, das auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2013 in Düsseldorf zusammenkam, die Forderung eines Wegweisers für das Forschungsdatenmanagement zugeschnitten auf die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Nicht zuletzt soll damit auch ein Schritt zu einem Standard für das Dokumentieren von sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen  Daten gemacht werden wie er in den Naturwissenschaften in Form von „Laborbüchern“ seit Langem üblich ist. Durch das systematische Zitieren von Datenquellen wird nicht nur die damit verbundene Arbeit in angemessener Weise akademisch gewürdigt. Dank besserer Replizierbarkeit von Forschungsergebnissen ist auch ein rascherer wissenschaftlicher Fortschritt zu erwarten. 

Pünktlich zur diesjährigen Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik ist eine erste Version dieses Ratgebers in die Tat umgesetzt. Der Wegweiser  „Auffinden-Zitieren-Dokumentieren – Forschungsdaten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ adressiert praxisnah drei konkrete Themenbereiche:

  • Was sind wichtige Quellen für das Auffinden wissenschaftlich relevanter Forschungsdaten?

  • Wie können in einer wissenschaftlichen Arbeit genutzte Forschungsdaten korrekt zitiert werden?

  • Welche Aspekte gibt es zu bedenken, wenn selbst erhobene Forschungsdaten dokumentiert und für Replikationen und weitere Forschung bereitgestellt werden sollen?

Diese Kapitel wurden von Forschungsdatenspezialistinnen und  -spezialisten der drei beteiligten Institutionen erstellt, die dabei durch Forschende und Praktiker/innen aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften unterstützt wurden.

Die Broschüre ist in gedruckter Form über die beteiligten Institutionen zu beziehen als auch über das Internet unter der Adresse: www.auffinden-zitieren-dokumentieren.de für die Allgemeinheit kostenfrei verfügbar. Die Internetseite www.auffinden-zitieren-dokumentieren.de enthält auch einen Blog, der es Forschenden insbesondere ermöglicht, aus der Praxis Anregungen für die Weiterentwicklung des Wegweisers zu geben.

www.zbw.eu