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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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27. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

20 Jahre im Dienst der Wissenschaftskommunikation:
idw feiert mit dem Blick nach vorn

Der Informationsdienst Wissenschaft (idw) wird in diesem Monat 20 Jahre alt. Seit Januar 1995 vermittelt er Journalisten Experten aus der Wissenschaft und beliefert sie mit Pressemitteilungen. Zudem stellt er einen Wissenschaftskalender bereit. Mit der Vernetzung von inzwischen 923 Mitgliedseinrichtungen ist der idw die zentrale Nachrichtenquelle des deutschsprachigen Wissenschaftssystems. Mehr als 33.000 Abonnenten greifen darauf zu. Sein 20jähriges Bestehen feiert der idw in Berlin vom 11.-13. März unter anderem mit einer Arbeitstagung zur „Zukunft der Wissenschaftskommunikation und der Rolle des idw“.

Das Programm startet mit einem Empfang am 11. März im Atrium der Leibniz-Gemeinschaft; auf ihm vergibt der idw auch seine Preise für die besten Pressemitteilungen des Jahres 2014. Im Mittelpunkt der Tagung am 12. März in der Humboldt-Universität steht die Frage, wie sich die Qualität der Wissenschaftskommunikation messen, sichern und verbessern lasse. Der idw will dazu neue Akzente setzen, unter anderem mit dem Vortrag von Prof. Christoph Neuberger (München) über „Partizipation, Interaktion und Transparenz - wie das Internet die Wissenschaftskommunikation verändert“, einer Podiumsdiskussion zu „Rollenbewusstsein und Qualität in der Wissenschaftspressearbeit“ mit namhaften Journalisten und Wissenschaftskommunikatoren und Workshops zur Qualität von Pressearbeit, zur Expertenvermittlung und zu Social Media. Die Mitgliedseinrichtungen des gemeinnützigen idw e. V. halten am 13. März in der Humboldt-Universität ihre jährliche Mitgliederversammlung ab.

Der idw ist einer der ältesten Nachrichtendienste im deutschsprachigen Internet. Nach einer zweimonatigen Testphase startete er im Januar 1995 auf Initiative der damaligen Pressesprecher der Universitäten Bayreuth (Jürgen Abel), Bochum (Dr. Josef König) und TU Clausthal (Jochen Brinkmann) sowie des Leiters des Rechenzentrums der TU Clausthal (Dr. Gerald Lange) zunächst als Maildienst unter dem Kürzel „Elster“; Journalisten ohne Internetzugang konnten damals auch per Fax via idw auf Expertensuche gehen. Nachdem die Startphase mit Bordmitteln der drei Gründungs-Pressestellen geglückt war, finanzierte das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung von 1996 bis 1999 den weiteren Auf- und Ausbau mit rund 1,86 Millionen DM (ca. 950.000 €). Seit Januar 1996 firmiert das Angebot als Informationsdienst Wissenschaft - idw. Seit 2000 finanziert sich der idw selbständig aus Mitgliedsbeiträgen. Mitglieder im idw sind inzwischen 923 Institutionen des Wissenschaftssystems überwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus neun weiteren Staaten. Dazu gehören 109 Universitäten, 132 Fachhochschulen, 59 weitere Hochschulen, 15 Akademien, 29 Uni-Kliniken, 42 Fraunhofer-Einrichtungen, 36 Max-Planck-Institute, sowie weitere Institute, Ministerien, Fachgesellschaften, Stiftungen und Einrichtungen der Forschungsförderung. Auch 18 Wirtschaftsunternehmen mit eigenen Forschungsabteilungen sind Mitglieder.

Derzeit beziehen mehr als 33.000 Abonnenten weltweit Wissenschaftsinformationen über den idw. Die 7.300 Journalisten darunter können sich wie schon 1995 auf Anfrage Experten aus der Wissenschaft vermitteln lassen, auch stellt der idw ihnen regelmäßig besondere Expertenlisten zu wichtigen Themen zur Verfügung. In seinem Wissenschaftskalender bündelt der idw die relevanten Tagungen und Veranstaltungen seiner Mitglieder. Ein im Volltext recherchierbares Archiv mit mehr als 280.000 Presseinformationen ermöglicht einen Überblick über die Historie der Wissenschaftsentwicklung der letzten 20 Jahre.

Weitere Informationen:
Anhang: Fakten und Zahlen zur Geschichte des idw
Über den idw: http://idw-online.de/de/aboutus
Tagungsprogramm: http://idw-online.de/de/invitationprogram