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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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27. Februar 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

  • Soziale Medien und Aufmerksamkeits­entwicklung bei Kindern: Neue Lang­zeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion
  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
    Information Retrieval neu gestalten
  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
    Europas nächste Regulierungsdebatte
  • KI und Journalismus:
    Neue Machtverschiebungen
    im Markt für Nachrichteninhalte
  • Print ist tot, es lebe Print!
u.v.m.
  fachbuchjournal

Trend zum E-Book: Hälfte der Deutschen liest inzwischen digital

Unter den 16- bis 29-Jährigen lesen fast zwei Drittel E-Books

Ein Krimi in der Bahn, ein Ratgeber zum Einschlafen, ein Roman am Strand – insgesamt 86 Prozent der Deutschen lesen Bücher und das zunehmend in digitaler Form. Grundsätzlich greift rund die Hälfte (51 Prozent) zumindest hin und wieder zu E-Books. Im vergangenen Jahr waren es erst 40 Prozent. Und auch der Anteil derjenigen, die E-Books gedruckten Büchern sogar vorziehen, wächst: Insgesamt 23 Prozent der Deutschen lesen ausschließlich oder überwiegend E-Books. Vor einem Jahr waren es erst 16 Prozent. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren anlässlich der Frankfurter Buchmesse in der kommenden Woche.

Weitere 17 Prozent der Deutschen nutzen zu gleichen Teilen digitale und gedruckte Bücher. 11 Prozent greifen zwar auch zu E-Books, lesen aber häufiger gedruckte Ausgaben. Rund ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) liest hingegen ausschließlich gedruckte Bücher. „Der Trend hin zum digitalen Lesen zeigt sich seit einigen Jahren.

Heute gibt es nicht nur erschwingliche E-Reader, auch Smartphones oder Tablets lassen sich dank entsprechender Apps problemlos zum Lesen nutzen“, erklärt Dr. Sebastian Klöß, Experte für Consumer Technology beim Bitkom. „E-Books verändern, wie wir lesen. Es geht nicht nur um Bequemlichkeit und schnelle Verfügbarkeit, sondern auch darum, dass sich das Lesen individuell anpassen lässt, etwa durch verstellbare Schriftgrößen und Hintergrundfarben.“

So greifen auch immer mehr Seniorinnen und Senioren zu E-Books: Ein Drittel (34 Prozent) ab 65 Jahren nutzt sie inzwischen. 2024 waren es erst 22 Prozent. Mit Abstand am beliebtesten bleibt das digitale Lesen aber unter den Jüngsten: Unter den 16- bis 29-Jährigen lesen 63 Prozent zumindest hin und wieder E-Books (2024: 55 Prozent).

Wer E-Books liest, erwirbt sie in der Regel auch: 81 Prozent der Leserinnen und Leser von E-Books kaufen digitale Bücher. Das lassen sie sich durchschnittlich 11,10 Euro pro Monat kosten. Die Möglichkeit, E-Books zu leihen, nutzt eine Mehrheit von 54 Prozent. Für das Leihen zahlen sie im Schnitt 7,40 Euro monatlich. 17 Prozent der E-Book-Leserinnen und Leser greifen (auch) zu kostenlosen Versionen.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 33 bis KW 38 statt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Lesen Sie zumindest hin und wieder gedruckte Bücher oder E-Books?“ und „Wie viel Geld geben Sie im Monat für das Kaufen oder Leihen von E-Books aus bzw. lesen Sie kostenlose E-Books?“.