INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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26. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Wissenschaftliche Bibliotheken:
Ideale Partner moderner und digitaler Wissensinfrastrukturen

Die Sektion 4 „Wissenschaftliche Universalbibliotheken“ im Deutschen Bibliotheksverband e. V. legt Publikation zu den Aufgabenfeldern wissenschaftlicher Bibliotheken vor.

Als zentrale Partner von Wissenschaft und Forschung stehen wissenschaftliche Bibliotheken vor zahlreichen Transformationsprozessen, sei es im Hinblick auf Open Science und den Zugang zu Forschungsdaten, die Sicherung des kulturellen Erbes oder die Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Erstellung von Metadaten. In diesen und weiteren Handlungsfeldern übernehmen die wissenschaftlichen Bibliotheken zentrale Verantwortung und orientieren sich dabei zukunftsweisend an den Bedarfen von Wissenschaftler*innen und Forschenden.

Angesichts der steigenden Anforderungen an die Aufgaben der wissenschaftlichen Bibliotheken hat die Sektion 4 „Wissenschaftliche Universalbibliotheken“ im Deutschen Bibliotheksverband e. V. nun die Publikation „Wissenschaftliche Bibliotheken als Informationsinfrastruktur: Offen. Vernetzt. Vertrauenswürdig.“ veröffentlicht, die wesentliche Handlungsfelder für wissenschaftliche Bibliotheken skizziert und zugleich aufzeigt, wie sich die Bibliotheken weiter profilieren werden.

Zur Veröffentlichung der Publikation sagt Konstanze Söllner, Vorsitzende der Sektion 4 im dbv: „Die Publikation zielt darauf ab, den Dialog mit Trägern sowie anderen Wissenschafts- und Förderorganisationen zu fördern und die Sichtbarkeit wissenschaftlicher Bibliotheken als Anbieter aktueller Infrastrukturen zu erhöhen. Denn in einer datengetriebenen Wissenschaftslandschaft und einer sich wandelnden Publikations- und Lernkultur erweisen sich die wissenschaftlichen Bibliotheken als ideale Partner zur Bewältigung von vielfältigen Herausforderungen.“

Und Antje Theise, Bundesvorsitzende des dbv, ergänzt: „Eine offene Gesellschaft braucht Offenheit in der Wissenschaft. Dafür sind leistungsfähige und verlässlich finanzierte Informationsinfrastrukturen unverzichtbar. Die wissenschaftlichen Bibliotheken im dbv zeigen mit ihrer neuen Agenda, wie mit innovativen Ansätzen moderne und vertrauenswürdige Informationsinfrastrukturen zur Forschungsunterstützung weiterentwickelt und gestaltet werden können. Damit dies gelingt, ist jetzt die Politik gefordert, diesen Fahrplan zu unterstützen und die richtigen Weichenstellungen für offene und innovative Forschung vorzunehmen: stabile Finanzierung, klare rechtliche Rahmenbedingungen und der Ausbau digitalen Know-hows.“

Die Publikation „Wissenschaftliche Bibliotheken als Informationsinfrastruktur: Offen. Vernetzt. Vertrauenswürdig.“ kann hier heruntergeladen werden. https://www.bibliotheksverband.de/publikationen

Kampagne „Weiter Wissen. Mit uns!“

2024 hat der Deutsche Bibliotheksverband gemeinsam mit zahlreichen großen wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland die Kampagne „Weiter Wissen“ ins Leben gerufen. Mit der Kampagne sollen die gesellschaftliche Relevanz wissenschaftlicher Bibliotheken, ihre Aufgaben und Funktionen sichtbar gemacht werden – denn die Leistungen der wissenschaftlichen Bibliotheken sind Voraussetzung für eine hochwertige Forschung und Wissenschaft. Unterstützt wird die Kampagne von zahlreichen Personen aus Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur. In diesem Jahr ist die Kampagne auch in der Schweiz gestartet.

www.weiterwissen-kampagne.de