13. Mai 2025
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Essentials

In der Ausgabe 3/2025 (Mai 2025) lesen Sie u.a.:

  • Die unheimliche Begegnung der
    KI-Art: Wie Menschen im Alltag mit Sprachmodellen umgehen
  • KI-Kompetenz als Kernaufgabe wissenschaftlicher
    Bibliotheken
  • Data Literacy: Datenkompetenz –
    von der Hochschule in den Job
  • Maschinelles Lernen im Auskunfts-
    und Informationsdienst:
    Analyse virtueller Chat-Anfragen
  • FAIRer Datenaustausch in der Wissenschaft: Warum der Weg noch steinig ist
  • Wissenschaftliches Publizieren im Umbruch: Teilen von Wissen und Prestige
  • Wie wirkt sich Open Science
    auf die Wirtschaft aus?
  • Wie vertrauenswürdig ist das Internet
    für Jugendliche im Zeitalter der KI?
  • Gefälschte Publikationen und
    institutionelle Retraction-Welle
  • Die Magie der Bücherschränke:
    eine Oase in der Bücherflut
  • Metrik-Sonifikation: Transformation
    von bibliometrischen Daten
    zur Vermittlung in Klangform
  • Gefährdung der Bibliotheksfinanzierung: die geplante Auflösung des IMLS und ihre Folgen
  • Nachhaltige Bibliotheken als
    Resilienz-Anker der Zukunft:
    ökologische Verantwortung,
    soziale Gerechtigkeit und
    strategische Partnerschaften
u.v.m.
  fachbuchjournal

TIB vergibt millionsten Digital Object Identifier

Bibliothek ist zweiterfolgreichstes DataCite-Mitglied nach Registrierungszahlen

Die Million ist voll! Bereits seit 2004 vergibt die Technische Informationsbibliothek (TIB) in Hannover Digital Object Identifier (DOI) für Forschungsdatensätze aus Technik und Naturwissenschaften. Nun hat die Bibliothek den millionsten DOI-Namen vergeben: http://dx.doi.org/10.13140/RG.2.1.4674.5128.

Es handelt sich dabei um einen portugiesischen Konferenzbeitrag mit dem Titel „A contribuição da política de desenvolvimento rural à diversificação da economia dos territórios rurais“, der sich mit der Entstehung verschiedener Wirtschaftszweige im ländlichen Raum beschäftigt. Der millionste DOI-Name wurde von ResearchGate beantragt, einem von 84 Datenzentren weltweit, mit denen die TIB bei der DOI-Vergabe zusammenarbeitet.

Durch die Vergabe eines DOI-Namens, einem eindeutigen und dauerhaften Identifikator, wird der nachhaltige Zugriff auf Forschungsdaten gesichert. Vergleichbar sind die DOI-Namen mit der ISBN bei Büchern. Mit einem DOI-Namen sind wissenschaftliche digitale Objekte wie Forschungsdaten, Publikationen oder Videos so einfach zitierbar wie die Seite eines Buchs: Die registrierten Objekte stehen dauerhaft online für jedermann zur Verfügung und werden durch den DOI-Namen, dem sie permanent zugeordnet sind, eindeutig identifiziert. Die dadurch verbesserte Zitierfähigkeit und der erleichterte Zugang führen zu einer erhöhten Sichtbarkeit der digitalen wissenschaftlichen Objekte und haben positiven Einfluss auf die wissenschaftliche Reputation. In Deutschland ist die DOI-Vergabe ist für akademische Einrichtungen seit 2013 kostenfrei.

Die TIB war 2005 die weltweit erste DOI-Registrierungsagentur für Forschungsdatensätze und Vorbild für den 2009 gegründeten Verein DataCite. DataCite verfolgt das Ziel, Wissenschaftlern den Zugang zu Forschungsdaten über das Internet zu erleichtern und deren Akzeptanz als eigenständige, zitierfähige wissenschaftliche Objekte zu steigern. DataCite ist offizielle DOI-Registrierungsagentur und Mitglied der International DOI Foundation (IDF), namhafter Partner bei der DOI-Vergabe und wichtiger Interessenvertreter bei den Themen Datenpublikation und Datenzitierung. DataCite hat 22 Vollmitglieder und acht assoziierte Mitglieder aus 18 Ländern.

Die TIB ist DataCite-Gründungsmitglied und mit einer Million registrierten DOI-Namen nach der California Digital Library (1,9 Millionen registrierte DOI-Namen) das zweiterfolgreichste Mitglied nach Registrierungszahlen. Außerdem wird die Geschäftsstelle von DataCite an der TIB in Hannover geführt.

http://www.tib-hannover.de/de/dienstleistungen/doi-service/