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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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26. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels:
Hadija Haruna-Oelker und Mirjam Zadoff
neue Mitglieder im Stiftungsrat

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels beruft die Journalistin Hadija Haruna-Oelker und die Historikerin Mirjam Zadoff in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Sie folgen auf Raphael Gross und Moritz Helmstaedter, deren Amtszeit endet.

Hadija Haruna-Oelker (*1980 in Frankfurt/Main) studierte Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre, Afrikanistik und Soziologie in Frankfurt am Main. Sie arbeitete zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Lehrstühlen für politische Soziologie sowie Soziologie und absolvierte dann die Berliner Journalisten-Schule. Hadija Haruna-Oelker ist heute hauptsächlich für den Hessischen Rundfunk tätig. Zudem ist sie Kolumnistin der Frankfurter Rundschau. Sie ist Moderatorin z.B. der Römerberggespräche in Frankfurt, Podcast-Hostin und Autorin mehrerer Sachbücher. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Themen der Jugend-, Migrations-, Rassismus- und Diversitätsforschung sowie der gesellschaftlichen Erinnerungskultur und erhielt dafür zahlreiche Medienpreise.

Mirjam Zadoff (*1974 in Innsbruck) studierte Geschichte und Judaistik in Wien und München. 2014 bis 2019 war sie Professorin für Jüdische Studien und Geschichte an der Indiana University Bloomington. Als Gastprofessorin unterrichtete sie unter anderem in Zürich, Berkeley und Berlin. Sie ist Honorarprofessorin an der Technischen Universität München und außerplanmäßige Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit Mai 2018 leitet sie das NS-Dokumentationszentrum München. Zadoff ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Bücher und Ausstellungskataloge. Sie engagiert sich in verschiedenen Gremien, ist außerordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und wurde u. a. mit dem Bayerischen Verdienstorden und dem Thomas-Dehler-Preis ausgezeichnet.

Der Stiftungsrat hat die Aufgabe, den oder die Friedenspreisträger*in zu wählen. Weitere Mitglieder des Stiftungsrates sind Klaus Brinkbäumer (Autor, Moderator, Hamburg), Peter Frey (Journalist, Mainz), Jo Lendle (Verleger, München), Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität zu Berlin), Jagoda Marinic (Schriftstellerin, Heidelberg) und Christiane Schulz-Rother (Buchhändlerin, Berlin). Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Berliner Verleger Sebastian Guggolz, der seit Oktober 2025 Vorsteher des Börsenvereins ist und damit qua Amt den Vorsitz innehat.

Die Suche nach Kandidat*innen für den Friedenspreis ist öffentlich: Bis 1. März 2026 können Bürger*innen ihre Vorschläge einreichen unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/nominierung-einreichen. Im Juni 2026 verkündet der Stiftungsrat seine Entscheidung. Die Verleihung des Friedenspreises findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 11. Oktober 2026 in der Frankfurter Paulskirche statt.

www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de