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24. März 2026
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In der Ausgabe 02/2026 (März 2026) lesen Sie u.a.:

  • Seniorinnen und Senioren entdecken soziale Netzwerke – Chancen und Aufgaben für Bibliotheken
  • Chatbots im Auskunftsdienst wissenschaftlicher Bibliotheken
  • Bibliotheken unter Druck – Was der Hamburger Sparkurs über den Zustand
    des Wissenschaftssystems verrät
  • Die „Big Three“ der Wissenschaftsinformation – Web of Science, Scopus und OpenAlex im systematischen Vergleich
  • Der Strukturwandel im italienischen Buchmarkt – Lehren für Europa,
    die Leseförderung, den Buchhandel
    und Künstliche Intelligenz
  • GenAI in der Hochschulbildung –
    Wer forscht weltweit zu ChatGPT und Co.?
  • Jenseits des Akronyms –
    Wie wissenschaftliche Bibliotheken DEI
    unter politischem Druck neu verankern
  • Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen
    der Gegenwart zu bewältigen?
  • Web-Barrierefreiheit pragmatisch umsetzen – Kleine Schritte mit großer Wirkung
  • Wenn die KI die Nachrichten auswählt, verändert sich die öffentliche Wahrnehmung
  • Zwischen Plattformökonomie und kulturellem Gedächtnis – Hat das physische Medium noch eine Zukunft?
u.v.m.
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2009 bis 2023

TU Dortmund nimmt neuen Hochleistungsrechner in Betrieb

Die DFG und das Land Nordrhein-Westfalen fördern LiDO4, der eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Forschung ist, mit 4,5 Millionen Euro.

Seit 20 Jahren stellt die TU Dortmund mit „LiDO“ einen zentralen Hochleistungsrechner bereit, der eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche Forschungsprojekte ist – und auch von anderen Einrichtungen in der Region genutzt wird. Am 17. März hat die Universität gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Ina Brandes nun die vierte Generation des Rechners in Betrieb genommen, dessen Einrichtung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land NRW mit 4,5 Millionen Euro gefördert wurde.

Forschung und Erkenntnisgewinn ist heute in vielen Bereichen auf geeignete Infrastrukturen aus dem Bereich des wissenschaftlichen Rechnens, auch High-Performance-Computing (HPC) genannt, angewiesen. Die dafür notwendigen Ressourcen werden in Nordrhein-Westfalen bis dato zentral an 13 Standorten bereitgestellt – auch an der TU Dortmund. LiDO4 ist der vierte zentrale "Linux-HPC-Cluster", der gemeinsam vom Center for Data Science and Simulation (DoDaS) und dem IT und Medien Centrum (ITMC) der TU Dortmund eingeworben wurde. An der TU Dortmund nutzen rund 400 Wissenschaftler*innen aus den MINT-Bereichen – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – die Rechenkapazitäten im Rahmen ihrer Forschung vor allem für Simulationsrechnungen.

Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sagte im Rahmen der feierlichen Einweihung: "Forschung und Wissenschaft sind der Rohstoff der Zukunft. Im digitalen Zeitalter brauchen wir Rechenleistung, um diesen Rohstoff zu heben. Das Land Nordrhein-Westfalen treibt die zentrale Versorgung unserer Hochschulen mit Rechenkapazität konsequent voran, die wir zur Weiter­entwicklung von KI und anderen Zukunftstechnologien dringend benötigen. So schaffen wir die Voraussetzungen, mit präzisen wissenschaftlichen Daten schnell arbeiten zu können und die Erkenntnisse zügig praktisch anzuwenden. LiDO4 ist einer von zahlreichen Hochleistungsrechnern, die den Forschungs- und Wissenschaftsstandort noch attraktiver machen."

Die Rechenressourcen von LiDO4 stehen, wie schon die der drei Vorgänger, auch der FH Dortmund zur Verfügung. "Zusätzlich zu den 4,5 Millionen Euro aus der Forschungsgroßgeräte-Förderung der DFG und vom Land NRW sind bereits weitere 900.000 Euro für Erweiterungen in LiDO4 investiert worden", sagte Prof. Manfred Bayer, Rektor der TU Dortmund. "Diese Erweiterungen unterstützen die Research Center der Universitätsallianz Ruhr, in denen wir gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen unsere internationale Spitzenforschung bündeln."

"LiDO4 ist fast neunmal so schnell wie sein Vorgänger LiDO3", betonte Prof. Stefan Turek. Der Mathematiker und Dekan der Fakultät für Mathematik hatte LiDO4 gemeinsam mit einem Team aus Forschenden des DoDaS und Beschäftigten des ITMC beantragt. "LiDO4 zählt zu den 500 leistungsfähigsten HPC-Rechnern weltweit. Er setzt einen Schwerpunkt auf GPU-Rechenknoten und geht damit auf konkrete Bedarfe insbesondere in den MINT-Forschungsgebieten ein. Aufgrund seiner offen skalierbaren Architektur ist er flexibel erweiterbar für weitere Bedarfe aus eventuellen neuen Drittmittelprojekten."

Um den neuen Rechner energieeffizient zu betreiben, hat die TU Dortmund im Vorfeld ihre Gebäudeinfrastruktur aus Eigenmitteln optimiert. LiDO4 ist mit einer hocheffizienten Warmwasserkühlung ausgestattet. Das etwa 40 Grad warme Wasser nimmt die Wärme direkt dort auf, wo sie im Hochleistungsrechner entsteht, und leitet sie ab. Künftig soll die Abwärme des Großrechners auch zum Heizen des Gebäudes an der Otto-Hahn-Straße 12 genutzt werden. Realisiert wurde LiDO4 in Zusammenarbeit mit den Firmen NEC sowie mit HPC-Hardware der Firma Lenovo und einem Hochleistungsspeichersystem der Firma DDN DataDirect Networks.

www.tu-dortmund.de