28. Februar 2024
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/2023-1/2024 (Dez. 2023/Jan. 2024) lesen Sie u.a.:

  • AI Literacy in Bibliotheken und Wissenschaft
  • Bibliotheken und das Metaversum
  • Library Publishing und das Problem der Langzeitarchivierung von
    Open-Access-Publikationen
  • Gender und Sexualität in Bibliotheken
  • Entwicklungen im Bereich Open Science
    im Jahr 2023
  • Auskunfts- und Informationsdienste
    in Bibliotheken
  • Die transparente Dokumentation
    von Cultural Heritage Datasets
  • Die Rolle der Bibliotheken
    im Bereich reproduzierbarer Forschung
  • Bibliothekstrends 2023 in UK
  • Open Acces und DEAL
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Digitalbranche blickt zuversichtlich auf das zweite Halbjahr

Drei Viertel der Unternehmen erwarten steigende Umsätze

Die deutsche Digitalbranche ist für das laufende Jahr zuversichtlich. Drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) erwarten in der zweiten Jahreshälfte steigende Umsätze. Nur 9 Prozent der Anbieter von IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik erwarten einen Umsatzrückgang. Das ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Digitalverbands Bitkom. Der Bitkom-Index geht nach seinem Rekordstand von 72 Punkten leicht zurück auf 65 Punkte. „Verglichen mit den Geschäftserwartungen in der Gesamtwirtschaft steht die Bitkom-Branche weiterhin sehr gut da. Die Bitkom-Branche bleibt ein Wachstumsmotor für die deutsche Wirtschaft“, sagt Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. „Wir sehen dabei deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Segmenten unserer Branche.“ So erwarten 79 Prozent der Anbieter von IT-Dienstleistungen steigende Umsätze, bei den Software-Unternehmen sind es 77 Prozent. Bei den Anbietern von Telekommunikationstechnik sind es noch 65 Prozent, bei den Hardware-Anbietern nur mehr 55 Prozent.

Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch beim Personalbedarf wider. Sechs von zehn ITK-Unternehmen (61 Prozent) wollen in diesem Jahr zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Gerade einmal 7 Prozent erwarten, dass sie Stellen abbauen müssen. „Steigende Umsätze sind vor allem bei IT-Dienstleistern und Softwareunternehmen mit höheren Beschäftigtenzahlen verbunden. Innerhalb von nur fünf Jahren haben die Unternehmen der Bitkom-Branche 124.000 neue Arbeitsplätze geschaffen“, so Dirks. Bitkom erwartet Ende des Jahres mindestens 990.000 Beschäftigte in der Branche, das entspricht einem Plus von 21.000 gegenüber dem Vorjahr. Die Branche festigt damit ihre Position als zweitgrößter industrieller Arbeitgeber knapp hinter dem Maschinenbau, aber deutlich vor anderen Branchen wie etwa der Automobilindustrie.

Dabei würden die ITK-Unternehmen gerne noch mehr Personal beschäftigen. Jedes zweite Unternehmen (51 Prozent) bezeichnet den Fachkräftemangel als behindernd oder sehr behindernd für das eigene Geschäft. Jedes dritte Unternehmen (33 Prozent) nennt zudem die politischen Rahmenbedingungen als Hemmnis für die eigenen Geschäfte. Dagegen kann von einer Kreditklemme in der ITK-Branche keine Rede sein: Gerade einmal 7 Prozent der Unternehmen halten die Finanzierungsbedingungen für ein Hindernis für den Unternehmenserfolg.

Methodik: Grundlage der Angaben ist die halbjährlich von Bitkom Research durchgeführte Konjunkturumfrage unter ITK-Unternehmen.