INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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30. August 2025
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In der Ausgabe 5/2025 (Juli-Aug. 2025) lesen Sie u.a.:

  • Europäischer Flickenteppich
    bei Open-Access-Büchern
  • Automatisierte Metadaten für Webarchive mit GPT-4o im Praxistest: Kostenersparnis und Risiken
  • Die Deutsche Nationalbibliothek
    auf Zukunftskurs –
    der Strategische Kompass 2035
  • Jenseits von Reskilling, Silodenken
    und Stellenplänen: Was wir aus den
    Human Capital Trends 2025
    von Deloitte lernen können
  • Zwischen Tradition und Innovation:
    Wo steht die Bibliometrie heute?
  • Podcasting in der Wissenschaft:
    Chancen für Bibliotheken
  • Einsatzmöglichkeiten von Sprachmodellen bei der Forschungsbewertung
  • Bibliotherapie und Mental Health
  • Mehr Transparenz in der Wissenschaft: Nature veröffentlicht künftig standardmäßig Peer-Review-Berichte
  • Versteckte KI-Prompts in wissenschaftlicher Forschung: Manipulation im Peer Review
  • Open-Access-Tage 2025, Konstanz
  • European Conference on Information Literacy (ECIL), Bamberg
  • Open Science Conference, Hamburg
u.v.m.
  fachbuchjournal

TIB führt ersten deutschsprachigen VIVO-Workshop durch

60 Interessierte aus Wissenschaft und Wirtschaft treffen sich zum Austausch über das Forschungsinformationssystem VIVO in Hannover

„Warum sollten wir VIVO als Forschungsinformationssystem nutzen?“, lautete die Frage, die Lambert Heller, Leiter des Open Science Labs der Technischen Informationsbibliothek (TIB), zu Beginn des ersten deutschsprachigen VIVO-Workshops stellte.

Denn genau um die Antwort auf diese Frage ging es am 9. September 2015 in Hannover: Unter dem Titel „VIVO als Forschungsinformationssystem in der Praxis“ hatte das Open Science Lab der TIB ins Leibnizhaus eingeladen. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Wissenschaft und der Verlagsbranche nutzten die Gelegenheit, um das Forschungsinformationssystem VIVO, das auf Open Source Software und Linked Open Data beruht, näher kennenzulernen und sich über VIVO auszutauschen.

Den Anfang machte Brian Lowe (Ontocale SLR), der ein VIVO-Entwickler der ersten Stunde ist. Er zeigte in seiner Keynote, welche Möglichkeiten VIVO bietet, wie Forschende dort ihre Profile pflegen können und wie VIVO individuell angepasst und wie es als institutsübergreifendes System genutzt werden kann.

Berichte aus der akademischen Praxis mit VIVO gab es von Jürgen Wastl (University of Cambridge), Christian Hauschke (Bibliothek der Hochschule Hannover), Felix Lohmeier (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)), Stefan Wolff (Technische Universität Dresden) und Ina Blümel (TIB). Sie erläuterten, wie VIVO an ihren Einrichtungen eingesetzt wird und welche Erfahrungen sie damit machen. Alexander Kujath (Elsevier), Brigitte Jörg (Thomson Reuters), Stefan Drößler (Akademisches Publikationsmanagement PUMA, Universitätsbibliothek Stuttgart) und Jonathan Breeze (Symplectic) erläuterten in ihren Vorträgen die Interoperabilität mit anderen Forschungsinformationssystemen.

Im Anschluss daran ging es um die Weiterentwicklung von VIVO für die Nutzung an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Sophie Biesenbender (Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ)) berichtete über den aktuellen Stand des Kerndatensatzes Forschung, der zukünftig die Erfassung der Forschungsaktivitäten einer Einrichtung erleichtern und in VIVO implementiert werden soll. Niklas Bendixen (TIB), Moritz Horn (Hochschule Hannover) und Katja Schelper (Hochschule Hannover) stellten in ihren Vorträgen erste VIVO-Weiterentwicklungen als Ergebnis eines studentischen Projektes der TIB und der Hochschule Hannover vor: eine deutschsprachige VIVO-Oberfläche im TIB-Testsystem, Visualisierungen mit VIVO sowie ein deutschsprachiges VIVO-Handbuch.

Ina Blümel vom Open Science Lab der TIB hat das studentische Projekt im Rahmen ihrer Verwaltungsprofessur für die Fächer Open Science/E-Science/Aktuelle Entwicklungen im Informationsmanagement und Semantic Web an der Hochschule Hannover betreut. Ihr Fazit nach dem Workshop: „Das Interesse an VIVO ist groß. Was wir brauchen, ist eine starke deutschsprachige VIVO-Community, um VIVO für die Anforderungen deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen weiterzuentwickeln. Bei diesen Aktivitäten werden wir uns als TIB natürlich auch zukünftig engagieren.“

http://blogs.tib.eu/wp/vivo/