22. Februar 2024
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/2023-1/2024 (Dez. 2023/Jan. 2024) lesen Sie u.a.:

  • AI Literacy in Bibliotheken und Wissenschaft
  • Bibliotheken und das Metaversum
  • Library Publishing und das Problem der Langzeitarchivierung von
    Open-Access-Publikationen
  • Gender und Sexualität in Bibliotheken
  • Entwicklungen im Bereich Open Science
    im Jahr 2023
  • Auskunfts- und Informationsdienste
    in Bibliotheken
  • Die transparente Dokumentation
    von Cultural Heritage Datasets
  • Die Rolle der Bibliotheken
    im Bereich reproduzierbarer Forschung
  • Bibliothekstrends 2023 in UK
  • Open Acces und DEAL
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Aktuelle Ausgabe von „Nature Index“ gewährt einmalige Einblicke
in internationale Zusammenarbeit in der Spitzenforschung

Ergänzungsausgabe zeigt, wie aufstrebende Forschungsnationen von der Zusammenarbeit mit weiter entwickelten Partnerländern profitieren

Der am 12. November als Supplement zu Nature  veröffentlichte Bericht „Nature Index 2015 Collaborations“ belegt aufs Neue, dass eine neue Ära wissenschaftlicher Entdeckungen begonnen hat, in der Spitzenforschung auf der Basis internationaler Kooperation durchgeführt wird. Der Bericht unterstreicht damit die Vorteile für aufstrebende Forschungsnationen, in internationalen Netzwerken mitzuwirken.

Durch die Datenbank des Nature Index (www.natureindex.com) kann die institutionelle Zugehörigkeit von knapp 60.000 qualitativ hochwertigen wissenschaftlichen Artikeln pro Jahr nachverfolgt werden; über 20.000 Forschungseinrichtungen weltweit finden dabei Erwähnung. Die Datenbank wird von Springer Nature in Zusammenarbeit mit der Firma Digital Science erstellt.

Der Bericht über die Zusammenarbeit ist der erste einer neuen Form von Supplements zu Nature Index. In diesen sollen Daten ausgewertet werden, um Fragen zur Bedeutung der Kooperation in der globalen Wissenschaft zu beantworten. Im Bericht werden die aus dem Index erhobenen Daten in Form von ausführlichen Leitartikeln, Interviews mit international führenden Akademikern und einer Reihe von beeindruckenden Infografiken anschaulich dargestellt.

Nick Campbell, Executive Editor von Nature, sagte: „Die Nature Index Collaborations beleuchten die Bedeutung der Beziehungen zwischen Ländern und Institutionen auf dem Gebiet der globalen Wissenschaft aus einer völlig neuen Perspektive und verdeutlichen insbesondere, was hochwertige und hochwirksame Zusammenarbeit antreibt.“

Einige Highlights der Extraausgabe:

  • In puncto Kooperation in der Spitzenforschung belegt Deutschland hinter den USA den zweiten Platz.

  • Über die Hälfte der von britischen Institutionen verfassten Artikel haben einen Co-Autor aus einem anderen Land.

  • Nur etwa ein Drittel der Artikel US-amerikanischer Institutionen weisen einen Co-Autor aus einem anderen Land auf.

  • Aufgrund ihrer Beziehungen zu Lateinamerika fallen Spanien und Portugal aus der europäischen Gruppe heraus. Sie sind Teil eines neuen regionalen Netzwerks mit eigener Struktur, das von Brasilien, Chile, Mexiko und Argentinien angeführt wird.

  • Arabischsprachige Länder wie Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Ägypten sind stärker untereinander vernetzt als mit Südafrika.

  • Die Daten zeigen auch einen Trend zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Frankreich und dessen ehemaligen Kolonien. Hierbei hat Frankreichs führende Forschungsinstitution, das Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), eine tragende Rolle.

  • Auch die Industrie leistet einen erheblichen Beitrag zu qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Forschung: 2014 waren fast ein Viertel der im Index gelisteten Institutionen Unternehmen, die einen Beitrag zu knapp 7 Prozent der Artikel leisteten.

www.natureindex.com