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10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

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  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
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  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
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Ausgabe 1 / 2021

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  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
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  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
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BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt rund 1,5 Millionen Euro
für 15 Projekte der Provenienzforschung

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste hat beschlossen, der Empfehlung des Förderbeirates zu folgen und weiteren 15 Forschungsanträgen von Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Institutionen und Archiven zu entsprechen. Damit unterstützt das Zentrum die dezentrale Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut und setzt dafür Fördermittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro ein.

„Die Anzahl der Anträge verdeutlicht, dass das Bewusstsein für die Erkundung der Herkunft von Kulturgütern ungebrochen ist. Zudem freue ich mich, dass mehr und mehr kleinere Einrichtungen und Einrichtungen abseits von Kunstmuseen ihre eigenen Bestände auf NS-Raubgut untersuchen und damit die Bandbreite der geförderten Projekte steigt“, sagte Uwe M. Schneede, Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste.

Eine Übersicht der nun geförderten Projekte befindet sich am Ende der Pressemitteilung.

Seit Beginn der von Bund und Ländern ermöglichten Förderung von Projekten zur Provenienzforschung haben inklusive der jetzt geförderten Einrichtungen 156 Institutionen Projektmittel von insgesamt rund 17,5 Millionen Euro erhalten. Damit können und konnten bis heute 234 Projekte (davon 156 langfristige und 78 kurzfristige) realisiert werden.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste versteht sich national und international als zentraler Ansprechpartner zu Fragen unrechtmäßiger Entziehungen von Kulturgut in Deutschland im 20. Jahrhundert. Es fördert die Provenienzforschung über finanzielle Zuwendungen und dokumentiert Kulturgutverluste als Such- und Fundmeldungen in seiner öffentlich zugänglichen Datenbank „Lost Art“. Antragsfristen für längerfristige Forschungsprojekte enden zum 1. April und zum 1. Oktober eines jeden Jahres.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten unter:
http://www.kulturgutverluste.de/de/foerderung/foerderung-von-projekten

Die jetzt geförderten Einrichtungen sind im Einzelnen:

  • Kunstmuseum Stuttgart
  • Universitätsbibliothek Mainz
  • Museum der bildenden Künste Leipzig
  • Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
  • Schlossmuseum Jever
  • Museum im Kulturspeicher Würzburg
  • Universitätsbibliothek Rostock
  • Museumsverband in Mecklenburg-Vorpommern e.V. Rostock
  • Vereinigte Adelsarchive im Rheinland e.V. Pulheim-Brauweiler
  • Kulturhistorisches Museum Görlitz
  • Musikwissenschaftliches Institut der Universität zu Köln
  • Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg
  • Stadtmuseum Oldenburg
  • Institut für die Geschichte der deutschen Juden Hamburg
  • Bayerische Staatsbibliothek München

Davon erhalten diese fünf Institutionen erstmalig eine Förderung:

  • Museumsverband in Mecklenburg-Vorpommern e.V. Rostock
  • Vereinigte Adelsarchive im Rheinland e.V. Pulheim-Brauweiler
  • Kulturhistorisches Museum Görlitz
  • Musikwissenschaftliches Institut der Universität zu Köln
  • Universitätsbibliothek Mainz

Bei diesen sechs Einrichtungen wird die Förderung fortgeführt:

  • Museum der bildenden Künste Leipzig
  • Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
  • Schlossmuseum Jever
  • Museum im Kulturspeicher Würzburg
  • Universitätsbibliothek Rostock
  • Kunstmuseum Stuttgart

Diese vier Einrichtungen sind bereits gefördert worden und beginnen nun ein neues Projekt:

  • Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg
  • Stadtmuseum Oldenburg
  • Institut für die Geschichte der deutschen Juden Hamburg
  • Bayerische Staatsbibliothek München