18. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Digitale Nutzung von Texten an Hochschulen

Verlage begrüßen Arbeit an fairem und praktikablem Abrechnungsmodell

Die im Börsenverein des Deutschen Buchhandels versammelten Verlage begrüßen die erste Vereinbarung der Verwertungsgesellschaft Wort (VG WORT), der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zur digitalen Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke an Hochschulen. Laut der Vereinbarung erhält die VG WORT vorerst für weitere neun Monate eine Pauschalvergütung für die hochschulinterne Bereitstellung digitaler Werkauszüge. Danach soll für digitale Semesterapparate der Umstieg in zukunftstaugliche Systeme erfolgen, die eine angemessene Vergütung der Urheber ermöglichen. Dazu wird eine Arbeitsgruppe gegründet, die eine bundesweit einheitliche Lösung für die Abgeltung der urheberrechtlichen Ansprüche erarbeiten soll.

„Wir unterstützen es, dass die VG WORT und die Kultusminister der Länder nun gemeinsam mit den Hochschulen die entstandene Blockade bei der Nutzung der digitalen Semesterapparate auflösen wollen. Die digitale Nutzung unserer Lehrmedien und wissenschaftlichen Literatur an Hochschulen ist für uns selbstverständlich. Forschende, Lehrende und Studierende müssen einen möglichst einfachen und ungehinderten Zugang zu unseren Inhalten haben. Für ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot an gedruckter und digitaler Bildungs- und Forschungsliteratur sind hohe Investitionen nötig, die nur auf einem begrenzten und kleinen Markt zurückverdient werden können. Deshalb müssen Autoren und Verlage eine angemessene Vergütung für ihre Leistungen erhalten, gemäß den Vorgaben, die der Bundesgerichtshof getroffen hat. Nur so kann die Qualität und Vielfalt von Literatur für Forschung und Lehre nachhaltig gesichert werden“, sagt Matthias Ulmer, Vorsitzender des Verleger-Ausschusses im Börsenverein.

Das im Jahr 2016 entwickelte Abrechnungssystem der VG WORT folgt einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 20. März 2013. Es sieht vor, dass von Studierenden und Dozenten genutzte Texte künftig nicht mehr pauschal, sondern nach der tatsächlichen Nutzung abgerechnet werden. Für die Meldung der Nutzungen wurde von der VG WORT ein digitales Tool entwickelt. Die Universitäten befürchten einen deutlichen Mehraufwand für Dozenten, deshalb wurde der geplante Rahmenvertrag von den meisten Universitäten nicht akzeptiert.

Der Börsenverein hat zu der Thematik auch ein Fragen- und Antworten-Papier veröffentlicht.
Es steht unter www.bit.ly/FAQ-Unirahmenvertrag zur Verfügung.