27. Mai 2022
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

C.G. Jung im Dialog – wissenschaftliche Korrespondenz im
Hochschularchiv der ETH Zürich vollständig verzeichnet

Der wissenschaftliche Nachlass Carl Gustav Jungs umfasst u.a. die wissenschaftliche Korrespondenz des berühmten Psychiaters. Die gesamthaft über 32‘000 Briefe von und an C.G. Jung sind nun in der Archivdatenbank des Hochschularchivs der ETH Zürich detailliert beschrieben, dessen Webauftritt in einem neuen Gewand daherkommt.

Der Auftritt wurde optisch aufgefrischt und für mobile Endgeräte optimiert. Zudem wurden die Suchfunktionen überarbeitet und mit modernen Filterfunktionen versehen. Aus rechtlichen Gründen ist die Einsichtnahme in die Briefe jedoch nur im Lesesaal Sammlungen und Archive der ETH-Bibliothek möglich möglich.

In den Briefen tauscht sich C.G. Jung mehrheitlich mit Fachkollegen aus. So lässt sich beispielsweise die zunehmende Entfremdung von Sigmund Freud nachvollziehen. Der Begründer der Psychoanalyse hatte Jung anfänglich als Nachfolger betrachtet. Jung korrespondierte jedoch auch mit interessierten Laien und Geistesgrössen wie dem Physiknobelpreisträger Wolfgang Pauli.

Carl Gustav Jung (1875-1961), Psychiater und Begründer der "Analytischen Psychologie", lehrte von 1933 bis 1941 als Privatdozent und Titularprofessor für Psychologie an der ETH Zürich. Diesem Lehrauftrag ist es zu verdanken, dass die Erbengemeinschaft seinen wissenschaftlichen Nachlass der ETH-Bibliothek schenkte.

http://www.library.ethz.ch/Ressourcen/Archivalien-Dokumentationen/C.G.-Jung-Arbeitsarchiv