8. März 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

MEDIEN | ZEITUNGEN

  • Neue Zürcher Zeitung
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Hannoverscher Anzeiger

LANDESKUNDE

    Japan

VERLAGE

  • Schott Music Group
  • S. Fischer
  • 75 Jahre Evangelische Verlagsanstalt

BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv) fordert energisch
ein zeitgemäßes Urheberrecht für Bildung und Forschung

Angesichts der aktuell kritischen Phase im Gesetzgebungsprozess wiederholt der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) heute energisch seine Forderungen nach der im Koalitionsvertrag versprochenen Reform des Urheberrechts. Der Verband bekräftigt und wiederholt damit nochmals seine volle Unterstützung für den aktuell diskutierten Gesetzesvorschlag der Bundesregierung.

Die darin vorgesehenen wissenschaftsfreundlichen Änderungen sind die richtige Antwort auf die zunehmende Digitalisierung von Forschung, Lehre und den Methoden des Lebenslangen Lernens und den sich daraus ergebenden innovativen Nutzungsmöglichkeiten und neuen technische Bedingungen.

Es droht die Gefahr, dass Deutschland ohne entsprechende Reformen zu Gunsten von Bildung, Forschung, Lehre und Unterricht ins Hintertreffen gerät.  Eine weitere Blockierung dieser wichtigen Gesetzesreform würde Deutschlands Position im internationalen Wettbewerb schwächen.

Der dbv beobachtet zurzeit mit großer Sorge, dass die Diskussion um den Vorschlag der Bundesregierung selbst in Teilen der seriösen Presse (FAZ vom 12. und 18. Mai) vielfach von polemischen und grob verzerrenden Argumenten geführt wird.

Die Bibliotheken stehen für eine faire Entlohnung der Autoren und Verlage für jede Nutzung ihrer Werke. Sie sind allerdings der Auffassung, dass diese Entlohnungen die Praxis von Wissenschaft und Lehre nicht durch überbordende Prüf- und Meldepflichten behindern dürfen. Genau dies setzt der Gesetzesentwurf der Bundesregierung in der derzeitigen Fassung um. Der Vorrang eines Verlagsangebotes oder die  Pflicht zur Einzelmeldung jeder  Nutzung eines fremden Werkes in digitalen Semesterapparaten dagegen wären große Hindernisse für die Praxis. Sie sollten unbedingt verhindert werden.

Um zu gewährleisten, dass die zugunsten der Lehre und Wissenschaft eingeführten Ausnahmeregeln auch in der Welt der digitalen Medien Bestand haben, müssen sie gegenüber Lizenzbedingungen durchsetzungsstark sein. Daher unterstützt der dbv den Regierungsentwurf auch in dieser Hinsicht.

http://www.bibliotheksverband.de