30. November 2022
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Essentials

In der Ausgabe 7/2022 (Oktober 2022) lesen Sie u.a.:

  • Aus Informations­kompetenz wird Digital Literacy
  • Neue Chance für Chatbots in Bibliotheken?
  • Enterprise Search bleibt eine Herausforderung für Unternehmen
  • Die führenden Wissenschaftsverlage
    haben ihre Geschäftsmodelle
    an Open Access angepasst
  • Empfehlungen, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zu stärken
  • Zum Wert von Informationen
  • Internet Economy Report 2022:
    Europa droht digital den Anschluss
    an die USA und China zu verlieren
  • Weiterverkauf von E-Books mittels NFTs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 5 / 2022

AUSSTELLUNGEN

  • Islam in Europa 1000–1250
  • Die Normannen

AUTOBIOGRAFIE
Uwe Wesel: Wozu Latein, wenn man gesund ist? Ein Bildungsbericht

RECHT
Jura für Nichtjuristen | Strafrecht | Strafvollzug | Straßen- und Schienenwegerecht | Zivilprozessrecht | Insolvenzrecht | Notarrecht

BIOGRAFIEN

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Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes Forschungsdatenmanagement

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel errichten das Kiel Open Software and Data Lab

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) richten eine gemeinsame Infrastruktur für Forschungsdatenmanagement ein, die Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau ermöglicht. Beide Kieler Einrichtungen bündeln ihre Ressourcen im Sinne eines Joint Lab.

In Sachen Forschungsdatenmanagement gehen die ZBW und die CAU Kiel ab jetzt gemeinsame Wege. Beide Kieler Wissenschaftseinrichtungen eröffnen das Kiel Open Software and Data Lab (KOLab). KOLab ist ein Joint Lab auf Basis des Positionspapiers der Leibniz-Gemeinschaft für den Pakt für Forschung und Innovation. Beide Einrichtungen erforschen und entwickeln hier in den kommenden Jahren gemeinsam Systeme und Prozesse für den optimalen Umgang mit Forschungsdaten und der zugehörigen Software. Dazu werden gemeinsam Rechner- und Speicherkapazitäten in erheblichem Umfang angeschafft und am Rechenzentrum der Universität betrieben. KOLab umfasst in seiner finalen Ausbaustufe 280 virtuelle Zentralprozessoreinheiten (CPUs), 1 Terabyte Arbeitsspeicher (RAM), 85 Terabyte Speicherkapazität und ist damit technisch ausreichend, um komplexe Fragestellungen von Small Data bis hin zu Big Data zu bearbeiten.

Das erste Projekt, das im KOLab gemeinschaftlich von der ZBW und der Software Engineering Group der CAU Kiel bearbeitet wird, ist das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Projekt „GeRDI – Generic Research Data Infrastructure“. GeRDI verfolgt das Ziel, eine verteilte und vernetzte Infrastruktur für Forschungsdaten (wissenschaftliche Cloud) aufzubauen, so dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler disziplinübergreifend Forschungsdaten recherchieren können.

Das Kiel Open Software and Data Lab wird künftig die gemeinsame Basis für Forschung und Entwicklung sein, um an weiteren Forschungsdatenprojekten zu arbeiten. Wissenschaftliche Leiter von KOLab sind Professor Klaus Tochtermann (Direktor ZBW) und Professor Wilhelm Hasselbring (CAU Kiel). „Das Projekt wird dazu beitragen, völlig neuartige Forschungsergebnisse erzielen zu können“, kündigt Tochtermann an, der auch Informatikprofessor an der CAU Kiel ist.

Die ZBW und die CAU befassen sich schon seit einigen Jahren mit der Umsetzung von Forschungsdaten-Projekten und forschen über Forschungsdaten.

Teilprojektleiter Professor Wilhelm Hasselbring vom Institut für Informatik der CAU Kiel bewertet GeRDI als „wegweisend für die Zusammenarbeit von Universitäten, Höchstleistungsrechenzentren und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. An der CAU Kiel verknüpfen wir in GeRDI im Kontext des Exzellenzclusters The Future Ocean wirtschaftswissenschaftliche und meereswissenschaftliche Daten für die Fischerei-Forschung. Die Forschungsarbeiten im CAU-Schwerpunkt Kiel Marine Science werden dadurch erheblich gestärkt und gewürdigt.“

www.zbw.eu/de/ueber-uns/arbeitsschwerpunkte/forschungsdatenmanagement/
www.zbw.eu/de/forschung/
www.uni-kiel.de
www.gerdi-project.de/