20. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Deutscher Bibliotheksverband fordert gesamtstaatliche Verantwortung
für den Erhalt des schriftlichen Kulturerbes

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) bekräftigt anlässlich des nationalen Festauftakts für das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018 seine Forderungen zum Erhalt des schriftlichen Kulturerbes und unterstützt ausdrücklich die bundesweiten Handlungsempfehlungen der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK).

Die schriftlichen Überlieferungen in den Archiven und Bibliotheken Deutschlands sind das Gedächtnis der Kulturnation. Millionen von wertvollen Originalen sind jedoch durch Faktoren wie säurehaltiges Papier oder unzureichende Lagerung vom Verfall bedroht. Nach einer Analyse zum Erhalt der schriftlichen Überlieferung in Bibliotheken und Archiven der KEK werden für den Originalerhalt jährlich insgesamt 63 Millionen Euro benötigt, um auch nur 1% des geschädigten Kulturguts konservatorisch oder restauratorisch bearbeiten zu können.

Barbara Lison, Bundesvorsitzende des dbv, fordert in diesem Zusammenhang: „Für die Erhaltung des schriftlichen Kulurgutes benötigen die Bibliotheken die finanzielle Absicherung eines Bund-Länder-Förderprogramms zum Originalerhalt sowie die dauerhafte Etablierung der Koordinierungsstelle Kulturgut als zentraler nationaler Instanz für ein solches Programm. Wir unterstützen die berechtigte Forderung der KEK, die Bewahrung dieses Erbes als gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern zu begreifen. Die neue Bundesregierung muss daher dringend zusammen mit Ländern und Kommunen Verantwortung für die Bewahrung des schriftlichen Kulturerbes übernehmen, damit über eine gesamtstaatliche Strategie deutliche Synergie- und Effizienzeffekte geschaffen werden.“

http://www.bibliotheksverband.de