12. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

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TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften treibt
die Umsetzung der Open-Access-Transformation in der Hochenergiephysik voran

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert TIB-Projekt zu Open Access in der Hochenergiephysik

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „Chancen und Herausforderungen der nationalen Umsetzung eines internationalen Open-Access-Transformationsprojektes am Beispiel der Hochenergiephysik (CHOAT-HEP)“ der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften. Die TIB hatte sich mit der Projektidee auf die Ausschreibung „Förderrichtlinie des freien Informationsflusses in der Wissenschaft – Open Access“ um eine finanzielle Unterstützung beworben. Die Zuwendung gilt für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2019.

Die Hochenergiephysik (HEP) ist ein Vorreiter im Bereich Open Science und insbesondere auch für das Open-Access-Publizieren. Ab 2018 deckt SCOAP³ – das weltweite Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics – mit den neu hinzugekommenen Zeitschriften der American Physical Society (APS) 87 Prozent aller wissenschaftlichen Publikationen aus dem Bereich der Hochenergiephysik via Gold Open Access ab. Die Transformation von einem auf Subskriptionen zu einem auf Publikationsgebühren (sogenannte Article Processing Charges (APCs)) basierenden Publikationswesen tritt damit nun in eine entscheidende Phase: In den kommenden Jahren sollen zum einen alle HEP-Artikel im Open Access bereitgestellt werden und zum anderen muss die Kostenbeteiligung der deutschen Hochschulen nach ihrem tatsächlichen Publikationsaufkommen umgestellt werden.

Ziel des bewilligten CHOAT-HEP-Projektes ist es, diesen Transformationsprozess bei den deutschen Hochschulen zu unterstützen und zu gestalten. Im Jahr 2019 soll erstmals eine Kostenverteilung allein nach dem tatsächlichen Publikationsaufkommen in den Einrichtungen erfolgen. Dies stellt eine große Herausforderung für die deutschen Hochschulen dar, da damit unter anderem auch massive Kostenverschiebungen verbunden sein können. Im Rahmen des CHOAT-HEP-Projektes wird die TIB die Kostenentwicklungen gegenüber den Hochschulen moderieren und gegebenenfalls eventuelle Finanzierungslücken in einer Übergangsphase ausgleichen. Diese Maßnahmen sollen die Prozesse an deutschen Hochschulen dahingehend sichern, dass die Open-Access-Transformation in den kommenden Jahren im HEP-Bereich bei den deutschen Hochschulen als Standard etabliert wird. Die aus diesem Prozess gewonnenen Erfahrungen wird die TIB für die Umwandlung anderer Fachbereiche nutzen können und so eine wesentliche Rolle in der Open-Access-Transformation spielen.

www.tib.eu