INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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23. Januar 2026
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Essentials

In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

  • Soziale Medien und Aufmerksamkeits­entwicklung bei Kindern: Neue Lang­zeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion
  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
    Information Retrieval neu gestalten
  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
    Europas nächste Regulierungsdebatte
  • KI und Journalismus:
    Neue Machtverschiebungen
    im Markt für Nachrichteninhalte
  • Print ist tot, es lebe Print!
u.v.m.
  fachbuchjournal

Jeder Zweite möchte Künstliche Intelligenz verstehen

Bitkom veröffentlicht Empfehlungskatalog zum verantwortlichen Einsatz von KI 

Suchergebnisse personalisieren, Produkte empfehlen oder individuelle Krankheitsdiagnosen erstellen – das leistet Künstliche Intelligenz bereits heute. Obwohl die KI oft personenbezogene Daten nutzt, interessieren sich viele Verbraucher nicht dafür, wie und auf welcher Grundlage die KI-Entscheidungen zustande kommen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.008 Bundesbürgern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach interessiert sich fast jeder Zweite (48 Prozent) nicht dafür, wie eine KI auf Basis von Personendaten Entscheidungen trifft. „Auch wenn für viele Verbraucher offenkundig nur nachrangig ist, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, sollten die Unternehmen hier für größtmögliche Transparenz sorgen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. 

Immerhin vier von zehn Bundesbürgern (45 Prozent) würden wissen wollen, welche Regeln eine KI einsetzt, wenn sie Entscheidungen auf Basis persönlicher Daten trifft. Vor allem jüngere Nutzer interessieren sich dafür. Sechs von zehn der 14- bis 29-Jährigen (61 Prozent) geben dies an. Im Gegensatz dazu stehen die älteren Bundesbürger: Fast zwei Drittel der über 65-Jährigen (64 Prozent) haben kein Interesse daran, die KI-Entscheidungen nachvollziehen zu können. Berg: „Das große Potenzial der KI liegt darin, dass sie Ergebnisse in einer besseren Qualität und höheren Geschwindigkeit liefert, als dies Menschen könnten. Umso wichtiger ist es, den Entscheidungsweg von KI-Systemen im Grundsatz nachvollziehen zu können.“

Zum verantwortlichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat Bitkom einen Empfehlungskatalog veröffentlicht. Der Katalog zeigt Wege auf, wie die unterstützte Entscheidungsfindung durch Algorithmen, Maschinelles Lernen und KI zum Wohl der Gesellschaft und Nutzen der Volkswirtschaft eingesetzt werden kann. Mitgewirkt haben daran Vertreter der Wissenschaft sowie Unternehmen, die Algorithmen für Maschinelles Lernen und KI erfolgreich einsetzen. Der Empfehlungskatalog ist online verfügbar unter: https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Empfehlungen-fuer-den-verantwortlichen-Einsatz-von-KI-und-automatisierten-Entscheidungen-Corporate-Digital-Responsibility-and-Decision-Making.html

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.008 Bundesbürger ab 14 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Frage lautete: „Wenn Künstliche Intelligenz Entscheidungen auf Basis Ihrer personenbezogenen Daten und persönlichen Interessen trifft, wie interessiert wären sie daran, zu verstehen, wie die zugrundeliegenden Regeln und Muster der Künstlichen Intelligenz funktionieren?“