27. November 2022
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In der Ausgabe 7/2022 (Oktober 2022) lesen Sie u.a.:

  • Aus Informations­kompetenz wird Digital Literacy
  • Neue Chance für Chatbots in Bibliotheken?
  • Enterprise Search bleibt eine Herausforderung für Unternehmen
  • Die führenden Wissenschaftsverlage
    haben ihre Geschäftsmodelle
    an Open Access angepasst
  • Empfehlungen, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zu stärken
  • Zum Wert von Informationen
  • Internet Economy Report 2022:
    Europa droht digital den Anschluss
    an die USA und China zu verlieren
  • Weiterverkauf von E-Books mittels NFTs?
u.v.m.
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Ausgabe 5 / 2022

AUSSTELLUNGEN

  • Islam in Europa 1000–1250
  • Die Normannen

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Uwe Wesel: Wozu Latein, wenn man gesund ist? Ein Bildungsbericht

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ZB MED und TH Köln berufen gemeinsam Prof. Dr. Konrad Förstner

Bioinformatiker wechselt von Würzburg ins Rheinland

© privat
Konrad Förstner

Prof. Dr. Konrad Förstner hat am 15. Mai 2018 bei ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften seine Tätigkeit als Leiter des Programmbereichs „Bereitstellung von Informationsdiensten“ aufgenommen. In seine Verantwortung fällt unter anderem LIVIVO, das ZB MED-Suchportal für Lebenswissenschaften. Zugleich übernimmt der Bioinformatiker eine W2-Professur für Informationskompetenz an der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der TH Köln. Vorausgegangen ist eine Kooperationsvereinbarung beider Einrichtungen im Juli 2017.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen bei ZB MED und der TH Köln. Es ist fantastisch zu sehen, welches Interesse von allen Seiten zu spüren ist und welche Energien freigesetzt wurden“, kommentiert Konrad Förstner. Bei ZB MED und der TH Köln wird Prof. Förstner in den Datenwissenschaften tätig sein. Im Informationszentrum konzentriert sich dies auf die Lebenswissenschaften. An der TH Köln stehen Forschungen zur Informationskompetenz im Bereich von großen Datenmengen im Mittelpunkt.

„Diese erstmalige gemeinsame Berufung einer Professur durch die TH Köln und ZB MED als Forschungseinrichtung ermöglicht eine Vernetzung der hochschulischen und der außerhochschulischen Forschung. Wir sind überzeugt, dass sich diese Verknüpfung insbesondere auf die wissenschaftliche Kooperation, die Entwicklung regionaler Kompetenznetzwerke sowie auf die Forschungs- und Nachwuchsförderung positiv auswirkt“, sagt Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach von der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der TH Köln.

Der gebürtige Heidelberger Konrad Förstner studierte Biochemie mit dem Zusatzfach Informatik in Greifswald. Mit seiner Promotion am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg widmete er sich dann ganz der Bioinformatik. Bei einem anschließenden kurzen Abstecher in die Industrie befasste Konrad Förstner sich unter anderem mit der Softwareentwicklung. Danach ging er als Postdoc erneut in die Forschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 2013 wechselte er zunächst als Leiter der Bioinformatik an die Core Unit Systemmedizin der Universität Würzburg. 2016 übernahm Förstner die Leitung der gesamten Unit.

Konrad Förstner engagiert sich in verschiedenen Gremien. Er ist Vertreter der Hochschulrektorenkonferenz in der Arbeitsgruppe „Digitale Werkzeuge – Software und Services“ der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen und Gründungsmitglied der AG Open Science der Open Knowledge Foundation. Zudem aktiviert er sich in der WikiCite-Community und als Ko-Moderator des Podcasts „Open Science Radio“.

www.zbmed.de