26. Februar 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
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  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
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BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Die Tolstoi-Bibliothek setzt auf OCLC WorldShare® Management Services

Effizienzgewinn für Bibliothek und Nutzer durch den Wechsel in die Cloud

Die Tolstoi-Bibliothek in München, die größte nichtstaatliche russischsprachige Bibliothek in Westeuropa, hat sich für OCLC WorldShare Management Services als Bibliotheksmanagementsystem entschieden.

WorldShare Management Services (WMS) ist ein umfassendes, cloudbasiertes Bibliotheksmanagementsystem, das alle Arbeitsabläufe einer Bibliothek abdeckt: Erwerbung, Ausleihe, Katalogisierung, Fernleihe, Lizenzmanagement und einen Single-Search Discovery Service, der Bibliotheksbenutzer direkt mit den benötigten Informationen versorgt. WMS umfasst außerdem eine Reihe von Report-Funktionalitäten auf Grundlage lokaler Daten, mit deren Hilfe Bibliotheken ihre Aktivitäten analysieren und die Entwicklung von Kennzahlen nachverfolgen können.

„Die Umstellung auf WMS ermöglicht uns, weniger Zeit für klassische Routinearbeiten aufzuwenden. Damit gewinnen wir Zeit, die wir für wesentlich wichtigere Aufgaben nutzen können,“ so Tatjana Erschow, Geschäftsführerin und Leiterin der Tolstoi-Bibliothek. „Ein großer Vorteil liegt für uns in der kooperativen Katalogisierung von Titeln in WorldCat, da viele unserer russischsprachigen Titel schon in WorldCat vorhanden sind. Wir müssen folglich nur noch die Bestandsnachweise anhängen,“ bemerkte Frau Erschow weiter.

Die Tolstoi-Bibliothek in München will als öffentlich zugängliche Präsenz- und Ausleihbibliothek mit Lesesaal mit den Worldshare Management Services in erster Linie ihre Ausleihe und Recherche effizienter machen. Besuchern und Wissenschaftlern soll möglichst einfach und schnell Zugang zu den 47.000 Bänden in russischer Sprache sowie der berühmten Sammlung russischer Emigrationsliteratur mit bibliophilen Schätzen aus aller Welt ermöglicht werden.

„Wir freuen uns, dass mit der Tolstoi-Bibliothek eine weitere Bibliothek auf die OCLC WorldShare Management Services migriert“, sagte Andreas Schmidt, General Manager OCLC Deutschland. „Es ist wichtig, das besondere Sammlungen und bibliophile Schätze, wie sie die Tolstoi-Bibliothek bietet, auch auffindbar und nutzbar sind. Die Einführung von WMS wird der Tolstoi-Bibliothek helfen, ihre Nutzer noch besser zu bedienen.“

Über die Tolstoi-Bibliothek
Die Tolstoi-Bibliothek wurde 1949 von russischen Emigranten mit Unterstützung der amerikanischen Tolstoy Foundation in München gegründet. Sie ist eine unabhängige, nicht kommerzielle Einrichtung zur Förderung, Erhaltung und Vermittlung russischer Kultur in Deutschland. Sie verfolgt keine politischen Ziele. Mit mehr als 46.000 Werken ist sie die größte nichtstaatliche russischsprachige Bibliothek in Westeuropa.

Die Tolstoi-Bibliothek ermöglicht russischsprachigen Zuwanderern ihre Herkunftskultur zu bewahren und weiterzugeben. Gleichzeitig ist sie offen für jeden Interessierten an russischer Sprache und Kultur. Als Mittler zwischen den Kulturen erfüllt die Tolstoi-Bibliothek so eine wichtige Brückenfunktion zwischen Russen und Deutschen. Träger der Bibliothek ist das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk e.V. http://www.tolstoi.de

http://www.oclc.org