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15. Juni 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Swiss Library Service Platform wird neue Nationalbibliotheksdienste
auf der Plattform Ex Libris Alma und der Lösung Primo aufbauen

Die neue Plattform wird es akademischen Bibliotheken in der gesamten Schweiz ermöglichen, zusammenzuarbeiten, Dienstleistungen und Abläufe zu verbessern, Silos zu reduzieren und doppelte Arbeit zu vermeiden.

Ex Libris®, a ProQuest Company, gibt bekannt, dass sich die Swiss Library Service Platform A.G. (SLSP) dafür entschieden hat, den neuen Nationalbibliotheksdienst der Schweiz für akademische Universitäten auf die Bibliotheksdienstplattform Ex Libris Alma® zu stützen, während die Lösung Ex Libris Primo® den Nutzern Discovery- und Delivery-Services bieten wird.

Im Zuge dieser Entscheidung werden über 600 Bibliotheken in 130 Institutionen von den Bibliotheks-Systemen Aleph®, Intota® und Virtua auf die Alma-Plattform und von den Tools Summon®, SFX und EBSCO Discovery Service™ auf die Primo-Lösung umsteigen.

SLSP entstand durch den Zusammenschluss der sechs Bibliotheksnetzwerke, die die Schweizer Wissenschaftsgemeinde in der deutschen, französischen und italienischen Sprachregion abdecken. Mit dem neuen Bibliotheksservicezentrum wird die derzeitige Zusammenarbeit in jeder Sprachregion auf nationale Ebene gehoben, die Doppelung von Arbeits- und Bibliotheksressourcen im ganzen Land reduziert und Institutionen, die bisher von kleineren Netzwerken versorgt wurden, werden auch langfristig von modernen Dienstleistungen profitieren.

Jürgen Küssow, Projektleiter für Systemintegration, sagte: „Um eine nationale Plattform aufbauen und anspruchsvolle Netzwerkdienste anbieten zu können, benötigt man eine Bibliotheksdienstplattform, die in der Lage ist, übergeordnete Services wie die nationale Zusammenarbeit bei Metadaten und detaillierte Services wie die lokale Verwaltung von gedruckten und elektronischen Ressourcen zu unterstützen. Alma bietet uns genau diese Kombination und wird uns dabei unterstützen, die Effizienz zu steigern, die Zusammenarbeit der Mitglieder bei gemeinsamen Projekten zu erleichtern und es den Bibliotheken schließlich zu ermöglichen, dem Bibliotheksbenutzer umfangreichere Leistungen zu bieten.“

Ofer Mosseri, VP und Geschäftsführer von Ex Libris EMEA, sagte: „SLSP schließt sich einer globalen Gemeinschaft von nationalen und landesweiten Verbünden, Netzwerken und Servicezentren an, die sich für die Bibliotheksdienstplattform Ex Libris Alma und das Discovery-Tool Primo entschieden haben, mit dem Ziel, Mitgliedsbibliotheken jeder Größenordnung zu unterstützen. Wir freuen uns darauf, SLSP und seine Mitglieder bei der Entwicklung neuer und innovativer Dienstleistungen zu unterstützen.“   

Über die Swiss Library Service Platform A.G.
Die Swiss Library Service Platform (SLSP) ist das Ergebnis eines von swissuniversities (die Rektorenkonferenz der Schweizer Hochschulen) initiierten Projektes und Teil des Programms „Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung“. Ziel des Projektes ist die Bereitstellung einer zentralen Dienstleistungsplattform für die wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz, basierend auf einem zentral betriebenen Bibliothekssystem der neuen Generation, der Anwendung einheitlicher Standards und Normen sowie einer hierfür sinnvollen Governance- und Organisationsstruktur.

SLSP umfasst fünfzehn beteiligte Institutionen aus der Schweizer Hochschullandschaft. Die Serviceplattform, die bis 2021 mehr als 130 Mitgliedsinstitutionen unterstützen wird, wird es den wissenschaftlichen Bibliotheken in der ganzen Schweiz ermöglichen, sich durch einen effizienteren Einsatz ihrer Ressourcen spezifischer auf die individuellen Kundenbedürfnisse einzustellen. Die angebotene zentrale Lösung wird die heutigen dezentralen Einzellösungen ersetzen und insgesamt kostengünstiger sein. Darüber hinaus wird sie eine reibungslose und institutionenübergreifende Informationsbereitstellung für alle Beteiligten gewährleisten. Dies wird zu einer Verringerung der Gesamtausgaben auf nationaler Ebene, zu Integration und Zusammenarbeit und damit zu einem verbesserten Zugang zu relevanten Services und Informationsdiensten führen.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte
http://blogs.ethz.ch/slsp/organisation-et-structure/