26. Februar 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

MEDIEN | ZEITUNGEN

  • Neue Zürcher Zeitung
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Hannoverscher Anzeiger

LANDESKUNDE

    Japan

VERLAGE

  • Schott Music Group
  • S. Fischer
  • 75 Jahre Evangelische Verlagsanstalt

BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Tagung über die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine

Am 21. und 22. März veranstaltet der Fachverband tekom Deutschland seine Frühjahrstagung in Wien, genauer im Austria Center Vienna (ACV). Zum Tagungsthema „Information zwischen Mensch und Maschine“ sind Fachleute und Führungskräfte für Technische Kommunikation aus ganz Europa eingeladen. Neben Meetups zählen Vorträge in Englisch zu den Besonderheiten der Tagung. Zeitgleich zum Vortragsprogramm zeigen Aussteller Neuheiten und Dienstleistungen. Außerdem feiert die tekom das Jubiläum „25 Jahre tekom in Österreich“.

Das Programm der zweitägigen Veranstaltung umfasst 26 Fachvorträge. Deren inhaltliche Spanne reicht vom verständlichen Schreiben für Gebrauchs- und Betriebsanleitungen über die neue Norm IEC 82079-1 zum Erstellen von Benutzerinformationen bis hin zu Fragen gezielter Informationsverteilung und qualitativ hochwertiger Übersetzung. Das Tagungsthema wird in verschiedenen Vorträgen vertieft, die sich mit neuen Erkenntnissen über die Mensch-Maschine-Schnittstelle beschäftigen. Dazu gehört zum Beispiel die Gestaltung von Softwareoberflächen, der barrierefreie Umgang mit Informationen oder das Erforschen von Benutzerinteressen mit Hilfe von Usability Tests. Für den Auftaktvortrag konnten die Organisatoren Georg Wawschinek gewinnen. Der Journalist und Trainer beschäftigt sich mit Charisma und hält dazu die Keynote „How you inspire other people for yourself and your concerns“.

Technische Kommunikation betrifft alle
Mit dem englischsprachigen Programmteil möchte die tekom vorrangig Fachleute aus den benachbarten Ländern Osteuropas ansprechen. Denn auch dort müssen Unternehmen Technische Kommunikation erstellen, sei es für technische Produkte oder Software. Dafür benötigen sie entsprechendes Know-how. Dazu zählt der Umgang mit europäischen Normen und Richtlinien, aber auch Fachwissen über Terminologiepflege, Single-Source-Publishing oder den Umgang mit Grafiken. Insgesamt können die Teilnehmer elf Vorträge in englischer Sprache besuchen.

Neben den Vorträgen bietet die tekom 17 Tutorials und Workshops an, davon fünf in englischer Sprache. In diesen Formaten können die Teilnehmer ihr Fachwissen vertiefen und aktiv weiterentwickeln. Zu den Themen gehören zum Beispiel technisches Schreiben, Redaktionsmanagement, Chatbots, Mitarbeiterführung und maschinelle Übersetzung.

Erstmals auf einer Frühjahrstagung finden so genannte Meetups statt. Kleinere Teilnehmergruppen treffen sich, um über ein fachliches Thema zu sprechen und um untereinander Kontakte zu knüpfen. Jedes Meetup wird von einem Gastgeber moderiert. Das Programm hat drei Meetups, eines davon in Englisch: „Alles, was Sie schon immer über Terminologie wissen wollten“, „Scrum und agile Informationsentwicklung“ sowie „Software Documentation“.

Breites Spektrum auf der Ausstellung
In den Räumlichkeiten des Austria Center Vienna stellen 48 Unternehmen die passenden Dienstleistungen sowie zahlreiche Branchenneuheiten aus. Die Aussteller stammen vorrangig aus Deutschland, 13 kommen aus Österreich, weitere aus Ungarn, Großbritannien und aus den USA. Neben Softwarelösungen für das Erstellen, Verwalten, Publizieren und Übersetzen technischer Informationen zeigen die Anbieter eine Reihe von Dienstleistungen. Sie reichen von Beratung über Technische Redaktion, Übersetzung, Terminologiepflege bis hin zu CE-Kennzeichnung und Product Compliance. Angebote zur Aus- und Weiterbildung runden das Spektrum ab.

Erfolgreich seit 25 Jahren
Bereits am 21. März feiert der Landesverband tekom Österreich gemeinsam mit der tekom Deutschland das Jubiläum „25 Jahre tekom in Österreich“. Alle Tagungsteilnehmer sind eingeladen, um mit Vertretern der Fachverbände anzustoßen.

Die Erfolgsgeschichte der tekom Österreich startete im Juni 1994. Damals entschieden sich Technische Redakteure für eine tekom-Regionalgruppe. Ende 1994 wurde die Regionalgruppe offiziell gegründet, 20 Jahre später wurde daraus der unabhängige Landesverband Österreich. Er hat heute etwa 400 Mitglieder und wird von Dipl.-Ing. Franz Steiner (Präsident), Ing. Martin Rieder (Vizepräsident), Michael Valent (Schatzmeister) und Mag. Yvonne Gasser (Schriftführerin) geleitet – mehr zum Landesverband unter www.tekom.at.

Mit ihrer Frühjahrstagung 2019 ist die tekom Deutschland schon zum zweiten Mal in Österreich zu Gast. Die erste Tagung war am 6. und 7. Mai 1999 im Congress Innsbruck, überschrieben mit dem Thema „Produzieren und dokumentieren für Europa“. Rund 370 Ausstellungsbesucher und Tagungsteilnehmer zählten damals die Organisatoren.

https://tagungen.tekom.de/f19