4. März 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

MEDIEN | ZEITUNGEN

  • Neue Zürcher Zeitung
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Hannoverscher Anzeiger

LANDESKUNDE

    Japan

VERLAGE

  • Schott Music Group
  • S. Fischer
  • 75 Jahre Evangelische Verlagsanstalt

BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Digitale Kompetenzen – dringend gesucht!

Rat für Informationsinfrastrukturen veröffentlicht Empfehlungspapier
zu Berufs- und Ausbildungsperspektiven für den Arbeitsmarkt Wissenschaft

Der digitale Wandel verändert die Arbeitswelt – auch in der Wissenschaft. In seiner aktuellen Publikation hat sich der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) daher mit der Transformation von Aufgaben, Arbeitsorganisation, Qualifikationserfordernissen und Personalbedarf in wissenschaftlichen Einrichtungen befasst. Öffentlich finanzierte Wissenschaft steht in Konkurrenz zu anderen Akteuren mit einem ebenfalls hohen Bedarf an digital ausgebildetem Personal. Während die Wirtschaft ihre Interessen hier recht klar artikuliert, besitzt der Arbeitsmarkt Wissenschaft besondere Anforderungen und Standards. So entstehen durch (digitale) Forschung und (digitale) wissenschaftliche Infrastrukturen spezifische Herausforderungen in der Qualifizierung und Arbeitsorganisation.

Der RfII schlägt vor, die Wissenschaft als ein Netzwerk mit gemeinsamen Personalentwicklungsinteressen zu verstehen und mehr als bisher auf gemeinschaftliche, wissenschaftsspezifische Lösungen zu setzen. Er rät dazu, Qualifizierungsallianzen zu bilden und empfiehlt eine Fortbildungsoffensive im Wissenschafts-, Forschungs- und Infrastrukturbereich, Führungskräfte eingeschlossen. Der RfII betont weiterhin die Notwendigkeit, Digitalität umfassend und nicht nur als technisches Thema zu vermitteln. Herausragende Leistungen in datenbezogenen Tätigkeiten sollten stärker hervorgehoben und honoriert werden. Forschung und Infrastrukturbereiche müssen personell enger verzahnt werden.

Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind zu einer aktiven und strategischen Wahrnehmung ihrer Rolle als Ausbildungsstätten und Personalentwickler aufgerufen. Als Lehr- und Lernorganisationen haben sie grundsätzlich gute Voraussetzungen für Qualifizierung. Gleichermaßen sind Wissenschaft und Politik gefordert bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen gemeinsam Verantwortung zu tragen und die öffentlich-rechtlichen Beschäftigungsverhältnisse im Wissenschaftsbereich attraktiv und konkurrenzfähig auszugestalten.

Die Empfehlungen des RfII stehen unter www.rfii.de/de/dokumente/ zum Download bereit. Printexemplare werden auf Anfrage zugesandt.