27. Mai 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

Neuer Standard für Open-Access-Publikationsdienste

Anlässlich der diesjährigen DINI-Jahrestagung veröffentlicht die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) das DINI-Zertifikat für Open-Access-Publikationsdienste 2019.

Das DINI-Zertifikat 2019 ist nunmehr die sechste Auflage des seit 2003 herausgegebenen Kriterienkatalogs zur Standardisierung der Publikationsinfrastruktur für das elektronische Publizieren und der Förderung von Open-Access-basierten Publikationsformen im wissenschaftlichen Umfeld.

Das DINI-Zertifikat wird von der DINI-Arbeitsgruppe „Elektronisches Publizieren“ inhaltlich verantwortet und vermittelt Maßstäbe, Best Practices und Richtlinien des digitalen wissenschaftlichen Publizierens. Der jetzt veröffentlichte Kriterienkatalog gliedert sich in die acht Bereiche – Sichtbarkeit des Gesamtangebots, Leitlinien, Unterstu¨tzung fu¨r Autorinnen und Autoren sowie Herausgeberinnen und Herausgeber, rechtliche Aspekte, Informationssicherheit, Erschließung und Schnittstellen, offene Metriken sowie Langzeitarchivierung - und wird durch einen Anhang zur Ausgestaltung der international etablierten Schnittstelle „OAI Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH)“ ergänzt.

Gegenüber der Vorgängerversion aus dem Jahr 2016 gab es folgende größere Veränderungen:

  • Empfehlung eines weiteren Metadatenformates im OAI-Protokoll (DataCite)

  • Ausweitung der Empfehlungen zur Autorinnen- und Autorenidentifikation (ORCID)

  • Verschlankung und Aktualisierung des Zertifikats bei gleichbleibenden Qualitätsstandards

  • Anpassungen an die Änderungen des Urheberrechts

  • Sprachliche Überarbeitung und geschlechterneutrale Sprache des Zertifikatstextes

Ab sofort kann das neue Zertifikat durch Betreiberinnen und Betreiber von Publikationsdiensten via Online-Fragebogen beantragt werden. Daran schließt sich ein Begutachtungsprozess an, in dem zwei von DINI benannte Gutachterinnen und Gutachter überprüfen, ob die Mindestanforderungen des Zertifikates erfüllt sind.

Wie schon in der vorherigen Version unterstützt das DINI-Zertifikat 2019 die Option „DINI-ready“, mit der sich Hosting-Anbieter für Repositorien oder Journals - beispielsweise Bibliotheksverbünde - die Erfüllung von Teilen der Anforderungsliste bestätigen lassen können. Für Dienste, die bei Hosting-Anbietern realisiert sind, die gemäß „DINI-ready“ evaluiert wurden, sind Beantragung und Begutachtung somit deutlich vereinfacht.

Seit der Veröffentlichung der ersten Version fanden für das DINI-Zertifikat 94 Zertifizierungsverfahren an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen statt. 64 Publikationsdienste verfügen derzeit über ein gültiges DINI-Zertifikat.

https://dini.de/dini-zertifikat