20. Juni 2024
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

ZBW startet neues Modellprojekt für digitale Literaturversorgung
in den Wirtschaftswissenschaften

ZBW setzt auf den Dreiklang von Forschung, Pilotentwicklung und Ausbau der IT-Infrastruktur

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft erhält Drittmittel für ein neues Modellprojekt für digitale Literaturversorgung und Open Access in den Wirtschaftswissenschaften. Forschungsbasiert werden einheitliche Standards und Beteiligungsmodelle für die Open Access-Transformation entwickelt.

Der Publikationsmarkt für wissenschaftliche Literatur ist derzeit im großen Open-Access-Umbruch. Geschäfts- und Lizenzmodelle verändern sich grundlegend und die Akteure im Wissenschaftssystem stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Die ZBW als Informationsinfrastruktureinrichtung für Wirtschaftswissenschaften begleitet und gestaltet diese Open-Access-Transformation aktiv mit und verwandelt sich selbst konsequent zu einem digitalen Knotenpunkt für frei zugängliche wirtschaftswissenschaftliche Fachinformation.

Vor diesem Hintergrund startet die ZBW 2020 ein Modellprojekt, welches von Bund und Ländern unterstützt wird. Die auf vier Jahre befristete Finanzierung wurde im Rahmen der Evaluierung der ZBW durch die Leibniz-Gemeinschaft unterstützt

Dieses Modellprojekt (2020-2023) setzt auf die drei Säulen Forschung, Pilotentwicklung und Ausbau der IT-Infrastruktur.

  • Forschung: Die Forschung wird die Entwicklungen im wissenschaftlichen Kommunikations- und Publikationsverhalten der Fachcommunity einerseits und die Transformationsprozesse des Publikationsmarktes andererseits tiefgreifend analysieren.

  • Pilotentwicklung: Auf der Basis dieser Forschungserkenntnisse wird die ZBW Lizenzierungs- und Geschäftsmodelle für wirtschaftswissenschaftliche Verlagsinhalte entwickeln, evaluieren und pilotieren. Ziel ist es, einheitliche Standards und Beteiligungsmodelle zu entwickeln.

  • Ausbau der IT-Infrastruktur: In der dritten Säule soll die digitale Infrastruktur für die rechts- und ausfallsichere Verfügbarkeit der Informationen weiter ausgebaut werden.

Thorsten Meyer, Bibliotheksdirektor der ZBW und Leiter dieses Modellprojektes, erklärt: „Um weiterhin zu gewährleisten, dass deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsoutput weltweit sichtbar ist, und die deutsche Wissenschaftscommunity zeitnah mit wirtschaftswissenschaftlichen Fachinformationen versorgt wird, setzen wir konsequent auf die Transformation hin zu einem digitalen Open-Science-Knotenpunkt für die Wirtschaftsforschung.“

www.zbw.eu