28. Mai 2022
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2022 (Mai 2022) lesen Sie u.a.:

  • Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bib­lio­theken rasant zu
  • Ukraine-Krieg verstärkt Informationsbedürfnis und erhöht die Sorge vor Cyberangriffen?
  • Die Auswirkungen von nicht-linearen Texten, Hyperlinks und oberflächlichem Lesen auf das Textverständnis
  • Mobiltechnologie und ihre Folgen für den Lärmpegel in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • KI: immer schneller, besser und kostengünstiger, aber ethische Bedenken nehmen ebenfalls zu
  • Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit
  • Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 2 / 2022

BUCHWISSEN­SCHAFTEN
Bedroht! Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

RECHT
Juristen jüdischer Herkunft | Betriebs­verfassungsgesetz | Insolvenzrecht | Zivilprozessrecht| Arbeitsrecht | Bürgerliches Recht

LANDESKUNDE
Russland und Zentralasien | Türkei | Japan | Iran | Bangladesch

MEDIZIN | GESUNDHEIT
Ernährungspolitik. Lebensmittellobby

uvm

ZBW startet neues Modellprojekt für digitale Literaturversorgung
in den Wirtschaftswissenschaften

ZBW setzt auf den Dreiklang von Forschung, Pilotentwicklung und Ausbau der IT-Infrastruktur

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft erhält Drittmittel für ein neues Modellprojekt für digitale Literaturversorgung und Open Access in den Wirtschaftswissenschaften. Forschungsbasiert werden einheitliche Standards und Beteiligungsmodelle für die Open Access-Transformation entwickelt.

Der Publikationsmarkt für wissenschaftliche Literatur ist derzeit im großen Open-Access-Umbruch. Geschäfts- und Lizenzmodelle verändern sich grundlegend und die Akteure im Wissenschaftssystem stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Die ZBW als Informationsinfrastruktureinrichtung für Wirtschaftswissenschaften begleitet und gestaltet diese Open-Access-Transformation aktiv mit und verwandelt sich selbst konsequent zu einem digitalen Knotenpunkt für frei zugängliche wirtschaftswissenschaftliche Fachinformation.

Vor diesem Hintergrund startet die ZBW 2020 ein Modellprojekt, welches von Bund und Ländern unterstützt wird. Die auf vier Jahre befristete Finanzierung wurde im Rahmen der Evaluierung der ZBW durch die Leibniz-Gemeinschaft unterstützt

Dieses Modellprojekt (2020-2023) setzt auf die drei Säulen Forschung, Pilotentwicklung und Ausbau der IT-Infrastruktur.

  • Forschung: Die Forschung wird die Entwicklungen im wissenschaftlichen Kommunikations- und Publikationsverhalten der Fachcommunity einerseits und die Transformationsprozesse des Publikationsmarktes andererseits tiefgreifend analysieren.

  • Pilotentwicklung: Auf der Basis dieser Forschungserkenntnisse wird die ZBW Lizenzierungs- und Geschäftsmodelle für wirtschaftswissenschaftliche Verlagsinhalte entwickeln, evaluieren und pilotieren. Ziel ist es, einheitliche Standards und Beteiligungsmodelle zu entwickeln.

  • Ausbau der IT-Infrastruktur: In der dritten Säule soll die digitale Infrastruktur für die rechts- und ausfallsichere Verfügbarkeit der Informationen weiter ausgebaut werden.

Thorsten Meyer, Bibliotheksdirektor der ZBW und Leiter dieses Modellprojektes, erklärt: „Um weiterhin zu gewährleisten, dass deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsoutput weltweit sichtbar ist, und die deutsche Wissenschaftscommunity zeitnah mit wirtschaftswissenschaftlichen Fachinformationen versorgt wird, setzen wir konsequent auf die Transformation hin zu einem digitalen Open-Science-Knotenpunkt für die Wirtschaftsforschung.“

www.zbw.eu