16. Juli 2024
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Essentials

In der Ausgabe 4/2024 (Juni-Juli 2024) lesen Sie u.a.:

  • Forensische Szien­to­metrik (FoSci) – Wäch­ter der wissen­schaftlichen Integrität
  • NIST Research Data Framework 2.0: Zukunftsweisendes Werkzeug für das Forschungsdatenmanagement
  • Artificial Intelligence in the News: How AI Retools, Rationalizes, and Reshapes Journalism and the Public Arena
  • Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem
  • The Use Case Observatory:
    Dreijährige Analyse der wirtschaftlichen, staatlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen von Open Data
  • Die Aufteilung der Kosten einer Volltextdatenbank auf die enthaltenen Zeitschriften: Sechs Methoden
  • Flexibles Arbeiten im Bibliotheksbereich: in die Zukunft und darüber hinaus
  • Die Zukunft der Wissenschaftlichen Monografien: Neue Geschäftsmodelle und der Einfluss der Politik
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Professorin Annette Pehnt wird mit „Rheingau Literatur Preis“ ausgezeichnet

Die Schriftstellerin und Leiterin des Instituts für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim, Prof. Dr. Annette Pehnt, wird mit dem „Rheingau Literatur Preis“ ausgezeichnet. Ihr Roman „Alles was Sie sehen ist neu“ sei „ein Schlüsselroman, denn er öffnet die Welt“, schreibt die Jury in ihrer Begründung.

© Daniel Kunzfeld
Prof. Dr. Annette Pehnt

Der „Rheingau Literatur Preis“ geht dieses Jahr an die Schriftstellerin und Leiterin des Instituts für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft an der Universität Hildesheim, Prof. Dr. Annette Pehnt. Das teilte das Rheingau-Literatur-Festival mit.

Die 1967 in Köln geborene Autorin erhalte die Auszeichnung für ihren 2020 erschienenen Roman „Alles was Sie sehen ist neu“. Die Ehrung wird in diesem Jahr zum 27. Mal vergeben, sie ist mit 11 111 Euro dotiert. Zusätzlich zu dem Preisgeld beinhaltet der Literaturpreis noch 111 Flaschen Riesling.

In „Alles was sie sehen ist neu“ erzählt Annette Pehnt von der Reise einer Gruppe deutscher Kulturbürger in ein fernöstliches Land namens Kirthan. Sie kommen mit festen Erwartungen, doch sie finden einen Staat in tiefer Ambivalenz zwischen Tradition und Vormarsch in die Moderne, schreibt die Jury. „Alle westlichen Wahr- und Weisheiten kommen dort an ein Ende, und bald droht auch dem Reiseprogramm der Abbruch. In diesem Moment verlässt Annette Pehnts Roman die Deutschen und begibt sich auf den Spuren des kirthanischen Reiseleiters zu dessen Lebensstationen über drei Jahrzehnte hinweg. Das Buch ist ein Schlüsselroman, denn es öffnet die Welt“, heißt es in der Jurybegründung.

Zur Jury gehören Prof. Dr. Heiner Boehncke, der künstlerische Leiter des Rheingau Literatur Festivals, Dr. Viola Bolduan, ehemals Feuilletonchefin Wiesbadener Kurier, Dr. Alf Mentzer, Literaturredakteur bei hr2-kultur, Andreas Platthaus,  Literaturchef der F.A.Z., sowie die freie Literaturkritikerin Insa Wilke.

Annette Pehnt forscht und lehrt seit 2018 als Professorin für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Literarisches Schreiben, Kreatives Schreiben, Literatur und ästhetische Praxis, Deutsche Gegenwartsliteratur seit 1989 und Kinderliteratur. Sie lehrt zu Strategien und Szenarien des Schreibens und Lesens, Fragen der Poetik, der Schriftlichkeit und des Kulturbetriebes und befasst sich mit Kinderliteratur als eigenständigem literarischem System und der Frage, welche Wirklichkeiten in der aktuellen deutschsprachigen Kinderliteratur aufgegriffen werden. Vor zwei Jahren hat Pehnt in Hildesheim die Initiative ergriffen, eine „Hildesheimer Poetikdozentur“ einzurichten, die die vielfältigen Facetten des Schreibens in die Stadtgesellschaft trägt.

Das Hildesheimer Literaturinstitut ist eine der wenigen Institutionen in Deutschland, in denen das Kreative und Literarische Schreiben studiert und erforscht wird.

Rezension zu Annette Pehnts Roman „Alles was Sie sehen ist neu“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, von Andreas Platthaus
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/annette-pehnts-roman-alles-was-sie-sehen-ist-neu-16665997.html