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27. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

18. Steven-Karger-Preis der Fakultät für Psychologie der Universität Basel

Die Fakultät für Psychologie der Universität Basel hat zum 18. Mal den Steven-Karger-Preis verliehen.
Die Auszeichnung ging dieses Jahr an Jenna Wünsche, MSc, für ihre Publikation über die Entwicklung
der Lebenszufriedenheit bei Paaren vor dem Tod eines der beiden Partner.

Am 27.11.2020 wurde der 18. Steven-Karger-Preis von der Fakultät für Psychologie der Universität Basel verliehen. Jenna Wünsche, MSc, wurde für ihre Publikation „Until Death Do Us Part: Co-Developments of Life Satisfaction in Couples Preceding the Death of One Partner“ im Journal of Personality and Social Psychology ausgezeichnet.

In Jenna Wünsches Arbeit geht es um die Veränderung der Lebenszufriedenheit von Personen in langfristigen Partnerschaften und wie sich beide Individuen gegenseitig beeinflussen. Sie untersucht als Erste die Entwicklung der Lebenszufriedenheit von Paaren, bei denen einer der beiden Partner während des Untersuchungszeitraums verstirbt.

Ihre Forschung zeigt, dass die Lebenszufriedenheit bei den untersuchten Paaren über die Zeit zurückgeht. Dieser Rückgang beschleunigt sich hin zum Tod des einen Partners, wobei das bald versterbende Individuum weniger zufrieden ist als das hinterbliebene. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die gemeinsame Entwicklung vor dem Tod des einen Partners mit charakteristischen Mustern der Veränderung verbunden ist. Doch obwohl beide Lebensgefährten mit individuell unterschiedlichen Herausforderungen zu kämpfen haben, beeinflussen sie einander genauso stark in ihrem Wohlbefinden wie Paare in der Kontrollstichprobe.

Wünsche macht einen erstmalig aufgezeigten Beitrag zur Erforschung gemeinsamer Entwicklung in engen Beziehungen zum Ende des Lebens einer der Partner. Sie kombiniert theoretische Annahmen mit Ergebnissen von Individual- und Paarstudien. Ihre innovative methodische Herangehensweise ist beeindruckend und von weitreichender Bedeutung für die Entwicklungs-, Persönlichkeits- und Klinische Psychologie.

„Für mich als Doktorandin – und somit noch als Lehrling in der Wissenschaftswelt – ist diese Auszeichnung ungemein wertvoll. Sie verleiht Mut und Flügel, mich auch zukünftig dem ganz persönlichen wissenschaftlichen Herzensthema zu widmen. Es sind ja noch so unglaublich viele Fragen unbeantwortet geblieben“, sagt die Gewinnerin des Steven-Karger-Preises. Jörg Rieskamp, Jurymitglied und Forschungsdekan der Fakultät für Psychologie, betont ebenfalls die Bedeutung des Preises: „Wissenschaftliche Auszeichnungen wie der Steven-Karger-Preis sind für den akademischen Nachwuchs eine wichtige Bestätigung der Forschungsbemühungen. Der Steven-Karger-Preis kann ein Trittbrett für die nächsten, erfolgreichen Schritte in der akademischen Laufbahn darstellen.“

Für den Karger Verlag sind die Förderung und Unterstützung junger Wissenschaftler – speziell an seinem Standort in Basel – eine wichtige Aufgabe. Seit 2003 stiftet der Karger Verlag den Preis der Fakultät für Psychologie, der 2008 dem verstorbenen CEO Steven Karger gewidmet wurde. „Für uns ist dieser Preis sowohl ein Dank für das uns entgegengebrachte Vertrauen als auch eine Investition in die Zukunft von Wissenschaft und Gesellschaft“, sagt Gabriella Karger, Präsidentin des Verwaltungsrats der S. Karger AG und Schwester von Steven Karger. Der Karger Verlag publiziert mehrere wissenschaftliche Zeitschriften und Buchreihen in den Fachgebieten Psychologie und Psychiatrie.

www.karger.com