20. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Knowledge Unlatched präsentiert Open Access Heroes 2021

Knowledge Unlatched (KU), die internationale Initiative für Open Access (OA), publiziert die OA Heroes 2021. Das datenreiche Poster zeigt die Länder, Institutionen, Verlage, Disziplinen und Autoren, die die meiste Nutzung von wissenschaftlichen Titeln, die über KU Open Access gemacht wurden, verzeichnen. Die Zahl der Gesamtinteraktionen (inklusive Downloads und Views) für KU-Titel ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gestiegen und liegt nun bei zehn Millionen. Im Durchschnitt erhält jeder Titel 2.200 Nutzerinteraktionen.

Bis heute wurden dank der KU-Initiativen über 2.000 Bücher als Open Access veröffentlicht, diese Zahl wird bis Ende 2021 auf 2.700 Titel anwachsen. Erwähnenswert ist auch, dass fast 6.500 Institutionen weltweit im letzten Jahr KU-Bücher genutzt haben. Die nutzungsstärkste Disziplin ist die englische Sprache und Literatur mit fast 1,5 Millionen Interaktionen.

„Es ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit, dass die Nutzung der Titel, die wir jedes Jahr freischalten, stark zunimmt“, sagt Dr. Sven Fund, Geschäftsführer von Knowledge Unlatched. „Vor allem das letzte Jahr hat uns gezeigt, dass Open Science in allen Disziplinen voranschreitet, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Grenzen der Wissenschaft.“

Zu den Ländern mit der höchsten Nutzung von Open-Access-Büchern gehören die USA (33 Prozent), Großbritannien (9,5 Prozent), Deutschland (8,5 Prozent), Indien (4 Prozent) und Kanada (4 Prozent). Die Universitäten mit den meisten Nutzerinteraktionen King's College, University of Toronto, University of Cambridge, University of Edinburgh und New York University sind.

Das Buch mit den meisten Interaktionen im Jahr 2020 war Frankenstein: Annotated for Scientists, Engineers, and Creators of All Kinds (MIT Press) mit fast 55.000 Interaktionen, gefolgt von William A. Pelz' A People's History of Modern Europe (Pluto Press) und Heike Pauls The Myths That Made America (transcript) mit fast 42.000 bzw. 33.000 Interaktionen.

Die Ergebnisse der diesjährigen Auswertung der Open-Access-Nutzung basieren auf den Daten, die von verschiedenen Hosting-Plattformen gesammelt wurden, darunter OAPEN, JSTOR, Project MUSE und die Open Research Libary.

Eine Infografik, die die Nutzungsdaten an einem Ort präsentiert, kann von der Website der Open Research Community heruntergeladen werden.

www.knowledgeunlatched.org